'Die Seminarfahrt nach Paris wird mir immer in Erinnerung bleiben' ist vielleicht für manche eine Übertreibung, aber auch nur für die, die nicht dabei waren. Von Montag bis Freitag, von Neufahrn i.Nb. bis in die Hauptstadt Frankreichs haben wir mit dem Lehrerteam aus Frau Sailer und Herr Schmauser, alles gesehen, was man gesehen haben muss, und noch viel mehr. Montag früh um 5:45 ging es mit dem Zug los, und gegen 14 Uhr, im Hotel angekommen, ging es um 16 Uhr schon los ins Künstlerviertel Montmartre, mit der wunderschönen Sacre-Cœur, bevor abends vom Dach des Arc de Triomphe aus, die Sicht auf Paris unvergleichbar war, und obwohl sich diese Sicht noch so oft wiederholte, wurde es nie genug. Am Abend wurde dann gemütlich zusammengesessen, wobei sich im Darts immer die Gäste vom BGM behaupten konnten.
Dienstag war der erste volle Tag in Paris, der auch gänzlich ausgenutzt wurde. Schlüsselplätze von Paris, wie z.B. das Viertel Marais wurden besucht und am Abend waren wir dann so nahe wie noch nie am 'La vie en rose', als wir abends beim Eiffelturm ein Picknick gemacht haben.
Am Mittwoch war trotz der ersten leichten Erschöpfungserscheinungen mancher, volles Programm geboten. Die Kirche Notre-Dame, das Pariser Pantheon und dann, zum Entsetzen vieler erschöpfter Schüler, das Museum des Louvre. Nach dem Begutachten der weltberühmten Gemälde, wurde auch umgehend das Getränkesortiment des Restaurants begutachtet. Jedoch war es nicht die erste Seminarfahrt des Lehrerteams, diese hatten wahrscheinlich mit dem besonderen Erschöpfungszustand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerechnet, weshalb beim nächsten Programmpunkt, der Bootsfahrt auf der Seine, beim Betrachten der wunderschönen Pariser Monumente bei Sonnenuntergang Erholung im Sitzen geboten war. Abends wurde dann in individuellen Gruppen das Pariser Nachtleben noch etwas ausgekostet, wobei manche am nächsten Tag mehr, die anderen weniger Energie hatten.
Trotzdem wurde der Donnerstag natürlich vollends ausgeschöpft, schließlich will man ja den letzten Tag nicht vergeuden. Das Highlight der Fahrt und auch die berühmteste Sehenswürdigkeit von Paris stand nämlich noch bevor: Der Eiffelturm. Die Sicht von der höchsten Plattform, die 284m misst, hat manchen fast vom Hocker gehauen, konnte man doch so weit und so viel der Stadt von oben sehen. Am Freitag war es dann leider auch schon wieder so weit, dass es heim ging. Nach einem Besuch, dort wo unsere Erkundungen Ihren Anfang hatten, in Montmartre, fuhren wir nachmittags dann mit dem Zug zurück nach Neufahrn. Zu unserem Ärgernis erlaubten sich der TGV und die DB mit über 1½ Stunden Verspätung doch noch einen Scherz. Dass es zurück nach Deutschland ging, war spätestens dann jedem klar.
Wir Schüler bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich bei Frau Sailer und Herr Schmauser, die diese Fahrt erst unvergesslich machten, ich glaube wir hätten es mit Ihnen nicht besser erwischen können! Nie vergessen werden wir die Stadt der Liebe, die langen Nächte, das leckere Essen, die Picknicks und noch so viel mehr. Zu guter Letzt möchten wir uns noch herzlich beim Freundeskreis des BGMs für den großzügigen Zuschuss bedanken, der es ermöglicht hat, das Programm in seiner Vielfalt beibehalten zu können.
Linus Drexl, Q13