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Juli 2026

Dresden 2026

Am Montag, den 29. Juni, machten wir, 60 Schülerinnen und Schüler begleitet von vier Lehrern, uns pünktlich um halb acht auf den Weg nach Dresden. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei McDonald's empfing uns Sachsens Hauptstadt mit Regenwetter, das sich aber glücklicherweise schnell zu Sonnenschein verwandelte. Gleich als erstes erkundeten wir die Altstadt und besichtigten verschiedene Sehenswürdigkeiten wie den katholischen Dom, die Frauenkirche oder den Fürstenzug. Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch eine Führung im Militärmuseum.
Am Tag darauf stellten wir fest, dass es auch im Dresdener Nahverkehr hin und wieder problematisch werden kann: Eigentlich wollten wir gemütlich mit der Tram zu einem ehemaligen Sowjet-/Stasigefängnis fahren, weit kamen wir jedoch nicht. Aufgrund einer Verkehrsstörung und einer fehlenden Alternative machten wir uns dann – natürlich hochmotiviert – zu Fuß auf den Weg. Ungefähr 3,6 Kilometer, über eine Stunde Gehzeit, einmal quer durch die Stadt, und das, obwohl die eigentliche Wanderung erst am Donnerstag stattfinden sollte. Doch der Weg hat sich gelohnt: Die originalen Gebäude zu betreten hinterließ bei manchen zwar ein etwas mulmiges Gefühl, war jedoch sehr faszinierend. Der Höhepunkt des Tages war allerdings der Zwinger. Sowohl die interaktive Führung dort als auch die Privatführung, die Herr Zieroff ein paar von uns in der Gemäldegalerie der alten Meister gegeben hat, war sehr beeindruckend.
Am Mittwoch besichtigten wir vormittags die Semperoper, was außerordentlich interessant war. Die geplante Tour im Residenzschloss fiel leider wegen zu vieler Besucher aus, was uns allerdings Zeit zum Ausruhen, Shoppen oder einer Besichtigung der gläsernen Manufaktur verschaffte, bis wir dann zum Hygienemuseum aufbrachen, wo wir gerne noch länger geblieben wären. Abends besuchten einige von uns dann noch mit Frau Lechner und Herrn Zieroff eine Vorstellung in der Oper, „Romeo und Julia“, was einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Unser letzter ganzer Tag in Dresden startete – zum Bedauern vieler – schon sehr früh, da wir nach dem Frühstück gleich zu unserer Wanderung zur Bastei und den Schwedenlöchern aufbrachen. Nach einer dreiviertel Stunde Zug- und einer kurzen Fähren-Fahrt verlangte der erste Teil des Weges uns einiges ab, da es konstant bergauf ging. Die vielen Treppen waren es allerdings wert, denn oben wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Auf dem Weg hinunter legten wir dann einen kurzen Stopp ein, den viele zum Tret- oder Ruderbootfahren nutzten. Wider Erwarten kamen alle wieder heil an Land an und wir konnten alle gemeinsam zurück in die Stadt fahren. Nachmittags gingen Frau Landesberger und Herr Schmauser mit einigen zum Schwimmen, während die anderen sich entweder erholten oder die Stadt unsicher machten. Nachts soll sich dann noch eine Situation abgespielt haben, von der man jetzt im gesamten Lehrerzimmer spricht, vor allem weil aus der ganzen Sache ein ominöser Pizzakarton übriggeblieben sein soll und sich der ein oder andere „Freiwillige“ fürs Sommerfest gefunden hat.
Trotz dessen war es eine sehr schöne Woche (vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Lehrer, die dabei waren und unseren teilweise chaotischen Haufen zusammengehalten haben) und als wir uns dann am Freitag wieder auf den Heimweg machten, hatten wir viele schöne, gemeinsame Erinnerungen gesammelt.

Leni Kraus, 10b

Leichtathletik Mädchen II auf dem Stockerl

Getreu dem olympischen Motto „Schneller, höher, stärker - gemeinsam“ nahm die Wettkampfmannschaft Leichtathletik Mädchen II (A-Programm) des Burkhart Gymnasiums Mallersdorf-Pfaffenberg am 24.06. am Kreisentscheid in Deggendorf teil. Trotz hochsommerlicher Temperaturen zeigten die Schülerinnen großen Kampfgeist, Teamzusammenhalt und beeindruckende Leistungen, wodurch sie den 2. Platz in ihrer Altersklasse erzielten und sich für das niederbayerische Bezirksfinale qualifizieren konnten. 
Mit persönlichen Bestleistungen einzelner Schülerinnen und einer starken Mannschaftsleistung sicherte sich die Wettkampfmannschaft des Burkhart Gymnasiums am 7.07. im Isar-Wald-Stadion in Dingolfing unter erschwerten Bedingungen den 3. Platz. 
Betreut wurde die Mannschaft von StRin Anne Vogl, die sich über das Engagement und die großartige Leistung ihrer Schülerinnen sehr freute. 

Von links: Katharina Sturm (9c), Emilia Gundermann (10a), Delia Weber (9a), Anna Stöckl (9a), Lea Steppich (9a), Anja Reitinger (9b), nicht auf dem Bild: Katrin Dylla (9b)

Theaterbesuch auf Burg Trausnitz

Freundeskreis spendiert Theaterbesuch 

Am 13. Juli waren wir Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Englisch zusammen mit unserer Kursleiterin Frau Dallmaier zu Gast bei einer Vorstellung von Shakespeares MACBETH im Innenhof der Burg Trausnitz in Landshut. Unser Kurs hatte diesen Klassiker kurz zuvor im Unterricht gelesen und so bot sich ein Besuch der Inszenierung des TNT Theatre Britain regelrecht an, um die Tragödie vom Aufstieg und Fall des schottischen Adligen Macbeth ungefiltert auf der Freilichtbühne zu erleben. Das sechsköpfige Schauspielensemble beeindruckte dabei vor allem durch die gute Verständlichkeit des anspruchsvollen Originaltextes als auch durch schnelle Szenenwechsel. Ein großes Dankeschön geht an den Freundeskreis unserer Schule, der uns zu diesem Theaterabend eingeladen hat!

Unterricht der brummt und summt

9. Klasse zu Besuch bei den Schulbienen

Wie ist ein Bienenstaat organisiert? Wer übernimmt welche Aufgaben im Bienenstock? Und wie schwer ist eigentlich eine mit Honig gefüllte Bienenwabe? Diesen und vielen weiteren Fragen lässt sich im Klassenzimmer nur schwer auf den Grund gehen. Deshalb verlagerte sich für die Klassen 9a und 9b der Biologieunterricht kurzerhand nach draußen, um ihm Rahmen eines Unterrichtsgangs den Schulbienen einen Besuch abzustatten.

Unter der kompetenten Anleitung von Magdalena Schmaus (10b), die den beiden Klassen mit viel Fachwissen und Begeisterung die Besonderheiten eines Bienenvolkes erklärte, lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst, wie man sich in der Nähe von Bienen richtig verhält und warum Ruhe und respektvoller Umgang für Mensch und Tier gleichermaßen wichtig sind. Anschließend ermöglichte Magdalena genauere Einblicke, wie ein Bienenstaat organisiert ist und welche Aufgaben Königin, Arbeiterinnen und Drohnen übernehmen.

Besonders spannend wurde es, als die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden konnten: Sie durften das beachtliche Gewicht einer voll besetzten Wabe selbst spüren und hatten die Gelegenheit, eine Drohne aus nächster Nähe auf die Hand zu nehmen (keine Sorge: Drohnen besitzen als männliche Bienen keinen Stachel). Eine Kostprobe des frischen Honigs durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der Unterrichtsgang machte eindrucksvoll deutlich, wie perfekt ein Bienenvolk zusammenarbeitet und welch wichtige Rolle Honigbienen für unsere Natur und die Artenvielfalt spielen. Ein herzliches Dankeschön an Magdalena für die spannende Führung und die vielen interessanten Einblicke!

 

Thomas Limmer

Biozukunftspreis

Die Stiftung „natur mensch kultur“ vergibt jährlich den Biozukunftspreis an Abiturienten oder Abiturientinnen, die sich in besonderem Maße für Fragestellungen der Biologie engagieren und interessieren. Am Burkhart Gymnasium Mallersdorf wurde im diesjährigen Abiturjahrgang der Schüler Sebastian Zeis diese Ehre zu teil. Seit vielen Jahren engagierte er sich für die Umwelt AG. Einige kleinere und größere Projekte wurden dabei ins Leben gerufen. Von der Betreuung eines schuleigenen Bienenvolks bis über die Gestaltung von Flaschensammelboxen und das Aufstellen von Sitzgelegenheiten am Schulteich gab es immer wieder neue Ideen zu verwirklichen.

Dass sich Sebastian besonders für die Natur und ihre Bewohner interessiert, wird nicht zuletzt auch klar, wenn man den Schüler im Biologieunterricht erlebt hat. Mit seinem umfangreichen Wissen über zahlreiche Tier- und Pflanzenarten auf der ganzen Welt, konnte er regelmäßig die Unterrichtsstunden bereichern.

Zusätzlich zur Urkunde über die Auszeichnung Biozukunftspreis erhält Sebastian Zeis einen themenspezifischen Buchpreis sowie eine „Regenwaldurkunde“, die belegt, dass für ein Projekt der Organsation Rettet den Regenwald e.V  gespendet wurde, das zum Erhalt des Regenwaldes beiträgt.

Die Stiftung „natur mensch kultur“ möchte mit dem biozukunftspreis junge Menschen wie Sebastian Zeis fördern, die sich bereits in besonderem Maße für biologische Themen interessieren und engagieren. Sie besitzen das Potenzial nachhaltige Lösungen anzustoßen und zu entwickeln!

 

Text: Brigitte Müller (Fachleitung Biologie)

Bilder: A. Kammermeier (Allgemeine Laber-Zeitung)

Tutorenschulung

in Windberg 6.-8. Juli 2026

Dank der äußerst großzügigen Unterstützung durch den Freundeskreis des Burkhart-Gymnasiums konnte Anfang Juli eine dreitägige Schulung des zukünftigen Tutorenteams in der Jugendbildungsstätte im Kloster Windberg stattfinden. Bei gutem Wetter und noch besserer Laune erhielten die sechs Mädchen und sechs Buben drei Tage lang ein intensives, professionell angeleitetes Training in den Bereichen Sozialkompetenz und Projektentwicklung. In den Schuljahren 2026-2028 wird das frisch ausgebildete Team für die Betreuung der 5. Klassen zuständig sein, die Neuankömmlinge bei der Eingewöhnung unterstützen sowie ins Schullandheim begleiten. Das neue 12-köpfige Team freut sich auf seine Aufgaben und leistet einen wesentlichen Beitrag zum guten Miteinander an unserer Schule.

Chemie-W-Seminar-Auszeichnungen

Seit 12 Jahren zeichnet die Dr. Hans Riegel-Stiftung besonders herausragende W-Seminararbeiten von Lernenden der Oberstufe in den MINT-Fächern aus, wodurch der Dr. Hans Riegel-Fachpreis ein Bindeglied zwischen Schule und Hochschule darstellt. Jedes Jahr werden deutschlandweit in Kooperation mit 15 deutschen Universitäten rund 200 Arbeiten prämiert – und in diesem Jahr war die Abiturientin Sophie Korber eine davon.

Sophie Korber fertigte im Rahmen des W-Seminars „Chemie in der Küche“ unter der Betreuung von Simone Barisch die Arbeit „Vergleich von Biofleisch, Wildfleisch und Fleisch aus Massentierhaltung – Welche Fleischart ist die Beste?“ an. Nach einleitenden Informationen zu den grundlegenden Unterschieden zwischen Wildfleisch, Biofleisch und Fleisch aus Massentierhaltung verglich Sophie K. die drei Fleischsorten auf hervorragende Art und Weise in ökologischen, ökonomischen und ethischen Aspekten. Diese theoretische Betrachtung des Themas wurde ergänzt durch experimentelle Untersuchungen der gewählten Fleischvarianten. So untersuchte Sophie K. einerseits das Wasserbindevermögen des Fleischs, da ein hoher Wert hierbei auf ein langsameres und damit für das Tier gesünderes Muskelwachstum hinweist. Andererseits ermittelte Sophie K. auch die Iodzahl der jeweiligen Fleischsorten. Diese lässt Rückschlüsse auf den Gehalt an ungesättigten (also für den menschlichen Körper gesünderen) Fettsäuren zu.

Mit ihrer Arbeit konnte Sophie K. nicht nur ihre betreuende Lehrkraft Simone Barisch überzeugen, sondern auch die Jury des Fachpreises der Universität Regensburg für den Fachbereich Chemie, bestehend aus Prof. Dr. Nikolaus Korber (Vizepräsident der Universität Regensburg und Professor im Bereich der anorganischen Chemie) sowie Prof. Dr. Oliver Tepner (Professor für Didaktik der Chemie an der Universität Regensburg). Am 23.06.2026 wurde Sophie K. daher im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung an der Universität Regensburg für ihre großartige Arbeit mit dem 3. Preis im Fachbereich Chemie ausgezeichnet.

Doch damit nicht genug: Bereits am 09.06.26 erhielt Sophie K. einen Anerkennungspreis von der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe für ihre W-Seminararbeit. Hierbei werden Lernende ausgezeichnet, die sich im Rahmen ihrer Arbeit mit aktuellen Fragen rund um Themen wie z. B. Nachhaltigkeit und nachwachsende Rohstoffe auseinandersetzen.

Mit einem solchen Anerkennungspreis wurde auch eine weitere Abiturientin aus dem Chemie-W-Seminar ausgezeichnet, nämlich Sophie Blain. Ihre Arbeit trug den Titel „Ersatz des tierischen Geliermittels Gelatine durch pflanzliche wie Agar-Agar und Pektin“. Nachdem Sophie B. die drei Geliermittel im Hinblick auf chemischen Aufbau, Herstellung und Verwendung in der Lebensmittelindustrie verglich hat, testete sie in ihrer Arbeit die verschiedenen Gele auf Veränderung durch verschiedene Temperaturen, Zugabe einer sauren Lösung und Zugabe frischer Ananas.

Die Fachschaft Chemie gratuliert Sophie Korber und Sophie Blain ganz herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und wünscht für die Zukunft alles erdenklich Gute!

 

Simone Barisch