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Mai 2026

Teilnahme an IJSO

Erfolgreiche Teilnahme an der Internationalen Junior Science Olympiade

Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler bis 15 Jahren können an der Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) teilnehmen, einem vierteiligen Wettbewerb rund um Chemie, Biologie und Physik.

Die erste Runde bestritten in diesem Jahr Lucija Zeljko (8A) sowie Maximilian Franke, Emma Schillinger und Max Speiseder (jeweils 9A). Unter dem Motto „Vorsicht giftig!“ bearbeiteten sie theoretische Aufgaben zu Umweltgiften, Körpergiften und Giftpfeilen. Zudem führten sie auch Experimente durch und dokumentierten diese.

Aufgrund sehr guter Ergebnisse in dieser Runde qualifizierte sich Maximilian Franke für die zweite Runde der IJSO. Anfang März musste er hierbei einen umfangreichen Multiple-Choice-Test mit Fragen aus der Chemie, Biologie und Physik bearbeiten, die teils schon deutlich über den bis zu diesem Zeitpunkt bearbeiteten Schulstoff hinausgingen.

Schulleiter Claus Gigl sowie die betreuenden Lehrkräfte Andreas Hutschenreuther und Simone Barisch gratulierten den erfolgreichen Teilnehmenden und überreichten Urkunden sowie kleine Geschenke.

Simone Barisch

Zweiter Brautag des P-Seminars "Bier brauen"

2. BRAUTAG IN WÖRTH AN DER DONAU

Am Samstag, den 18.04.2026 machte sich das P-Seminar „Bier brauen“ gemeinsam mit Herrn Hutschenreuther auf den Weg nach Wörth an der Donau, um dort den zweiten Brautag unseres Projekts durchzuführen. Anders als bei unserem ersten Brauversuch stand dieses Mal das traditionelle Brauen wie vor hundert Jahren im Mittelpunkt. Dabei konnten wir hautnah erleben, wie Bier früher ohne moderne Technik hergestellt wurde und wie viel Arbeit, Geduld und Erfahrung tatsächlich hinter einem guten Bier stecken.

Schon am frühen Morgen begann das Maischen. Das geschrotete Malz wurde mit Wasser vermischt und unter ständigem Rühren langsam erhitzt. Anschließend folgten mehrere Rastphasen bei unterschiedlichen Temperaturen, bei denen die Enzyme im Malz ihre Arbeit verrichteten und die Stärke in Zucker umwandelten. Währenddessen blieb genügend Zeit für Gespräche, kleinere Scherze und natürlich viele neugierige Fragen rund um den Brauprozess.

Nachdem die verschiedenen Raststufen abgeschlossen waren, wurde die Maische in den Läuterbottich umgefüllt. Dort trennten wir die Würze vom Treber und konnten beobachten, wie sorgfältig dieser Schritt durchgeführt werden musste, damit das Bier später seinen typischen Geschmack erhält. Anschließend wurde die Würze in den Kochkessel umgefüllt und nach Zugabe des Hopfens gekocht.

Nach der Mittagspause ging es mit einem der interessantesten Programmpunkte weiter: dem Abkühlen im sogenannten Kühlschiff. Besonders spannend fanden wir dabei die Erklärung, warum das „Aufrauchen“ der heißen Würze früher sogar erwünscht war. Dadurch konnte nämlich das Dimethylsulfid entweichen, was wichtig für den späteren Geschmack des Bieres ist. Genau solche traditionellen Arbeitsschritte machten den Tag für uns besonders interessant, da man viele davon in modernen Großbrauereien heute kaum noch beobachten kann.

Zum Abschluss wurde die fertige Würze schließlich in Behälter abgefüllt und in den Keller gebracht, wo sie vergären konnte. Zehn Tage später konnte das Bier schließlich abgefüllt werden – und damit war ein weiterer wichtiger Abschnitt unseres Brauprojekts erfolgreich abgeschlossen.

Der zweite Brautag zeigte uns eindrucksvoll, wie aufwendig und gleichzeitig faszinierend das Brauen früher gewesen ist. Vor allem die traditionelle Arbeitsweise, das gemeinsame Arbeiten als Gruppe und die vielen praktischen Einblicke machten diesen Tag zu einer besonderen Erfahrung.

Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten sowie natürlich an Herrn Hutschenreuther und besonders Alexander Busch der uns dieses spannende Projekt ermöglicht und organisiert hat.

Josef Wimmer und Philip Olbrich für das P-Seminar „Bier brauen“ von Herrn Hutschenreuther.

Q12 Physik-Kurs besucht die Uni Regensburg

08.05.2026

Wir hatten am 08.05.2026 die Gelegenheit die Uni Regensburg zu besuchen und dort spannende Einblicke in die Welt der universitären Forschung an der Fakultät Physik zu erhalten.
Im Mittelpunkt stand dabei unser aktuelles Thema „elektromagnetischer Schwingkreis“, zu welchem uns Herr Dr. Stephan Giglberger einiges zeigen konnte. Zuerst erklärte er uns die theoretischen Grundlagen und Zusammenhänge. Bei den vielen Formeln, neuen Bezeichnungen, Schaltplänen, Koordinatensystemen und Denkaufgaben kamen die meisten von uns schon an ihre Grenzen. Dafür war der praktische Teil mit verschiedenen Experimenten umso spannender. In kleinen Gruppen durften wir dann eigenständig experimentieren, dabei wurden uns einige Geräte zur Verfügung gestellt. Wir sollten erst einmal einfache Schwingkreise aufbauen und mit einem Oszilloskop auswerten, um später daraus sogar mithilfe verschiedener Kondensatoren und Widerstände einen Hochpass- und Tiefpassfilter schalten zu können. Jeder konnte letztendlich Messergebnisse aufnehmen oder neue Erkenntnisse gewinnen. Obwohl wir anfangs sehr überfordert und fast verzweifelt waren, wie wir alles umsetzen können, war es sehr interessant und das Experimentieren hat uns allen sehr gut gefallen.
Ein Highlight war die Führung durch ein Versuchslabor in dem im Themenfeld Spintronics geforscht wird. „Wie könnten Computer noch schneller werden? Wie wäre das umsetzbar?“, daran beispielsweise arbeiten Physiker in Regensburg in der Grundlagenforschung und wir durften uns deren Forschungsplatz und Maschinen, wie verschiedene Laser anschauen.

Aus Sicht der Physik Bagage und Herrn Steinborn war es eine gelungene Exkursion und hat viel Spaß gemacht:)
Text: Teresa Seber

Leidenschaft für Spanisch

Marita glänzt beim Landesentscheid „Leo, leo“ in München
Großer Auftritt für das Burkhart Gymnasium: Unsere Schülerin Marita hat Mallersdorf beim bayerischen Landesentscheid des spanischen Vorlesewettbewerbs „Leo, leo“ in München hervorragend vertreten.
Insgesamt 29 talentierte Spanischleserinnen und -leser aus bayerischen Gymnasien kamen in der Landeshauptstadt zusammen, um ihre Sprachfertigkeit unter Beweis zu stellen. In der bayerischen Finalrunde der Klasse 8 trat Marita gegen eine starke Konkurrenz an.
Mut, Leidenschaft und Schauspielkunst
Mit viel Mut und einer beeindruckenden Leidenschaft präsentierte Marita ihren Text auf der Bühne des Instituto Cervantes. Dabei beschränkte sie sich nicht nur auf das reine Vorlesen: Mit einer Prise Schauspielkunst und einer lebendigen Interpretation begeisterte sie das Publikum und die Fachjury. Auch wenn es am Ende trotz der tollen Leistung leider nicht ganz für einen der vorderen Podestplätze reichte, war die Teilnahme an sich bereits ein riesiger Erfolg.
Unterstützung aus der Schulfamilie
Im Publikum drückten Mitschülerin Mia sowie ihre Spanischlehrerin Frau Graf Bouhajjar Marita feste die Daumen und feierten Maritas mutigen Auftritt vor der prominent besetzten Jury.
Wir gratulieren Marita herzlich zu dieser tollen Leistung und freuen uns, dass das BGM durch sie so würdig beim Landesfinale vertreten wurde. ¡Enhorabuena!
Gudrun Graf Bouhajjar

Vortrag über wirbellose Tiere

Am 23.03.2026 waren wir eingeladen, einen Vortrag über die Lebensweise der Insekten zu besuchen. Der Leiter dieses Vortrages, Hr. Werdan hat uns einen sehr detaillierten Einblick in das Leben dieser Lebewesen gegeben. Er schilderte uns ihre Art zu leben, und wie sie selbst die Welt sehen. Besonders aufschlussreich war sein Vortrag über diverse exotische Tiere, wie beispielsweise die Skorpione. Durch seine eigene Erfahrung, die er in Form von Geschichten erzählte, erweckte er unser aller Interesse. Es gab eine Vielzahl an verschiedenen Arten, wie beispielsweise die Gottesanbeterin oder die Stabheuschrecke stellvertretend für die Insekten. Selbst ein kleiner Skorpion war Teil der Sammlung, sowie eine relativ große Vogelspinne und mehrere verschiedene Schlangen. Uns wurde beigebracht, woran man giftige bzw. ungiftige Tiere unterscheiden kann. „Hell auf rot - dann bist du tot, ist schwarz dazwischen, kann sie nur zischen“ diesen Spruch lernte Hr. Werdan uns, um die hochgiftige Korallennatter von ihrer ungiftigen Doppelgängerin zu unterscheiden. Ein immer noch sehr großes Problem sei das Insektensterben, und auch dieses wurde uns verständlich nahegelegt. Uns wurde erklärt wie wichtig es ist, die Insekten zu schützen und dafür zu sorgen, dass das Biotop der Insekten noch lange bestehen bleibt. Der Höhepunkt des Vortrages war, als wir verschiedene Tiere auf die Hand nehmen konnten. Solange man vorsichtig und respektvoll mit ihnen umging, durften wir uns fast jedes der Tiere genauer ansehen. Hr. Werdan erklärte uns, wie wir mit ihnen umgehen dürfen und ließ uns danach freie Wahl, welches Tier wir uns näher anschauen wollten. Abschließend danke ich Hr. Werdan im Namen der 9. Klasse dafür, uns das Leben dieser kleinen Lebewesen in Form dieses Vortrages näher gebracht zu haben. Es war eine sehr interessante und wichtige Erfahrung, über die die meisten viel zu wenig wissen.

Text und Bilder: Anna Stöckl, 9a