Geschichte des Burkhart-Gymnasiums seit 1973

Mallersdorf - ein kulturelles Zentrum mit langer Schultradition

Im Jahre 1109 wurde der Mönch Burkhart vom Benediktinerkloster Bamberg zum 1. Abt des neu zu gründenden Klosters in Mallersdorf bestellt. In der Chronik wird er als Mann bezeichnet, der bemüht gewesen sei, dem jungen Kloster in „geistlichen Dingen" aber auch in allen „zeitlichen Dingen" zu nützen. Zu den für ein Kloster üblichen Erfordernissen hat wohl auch die Klosterschule gehört, in der der Nachwuchs herangebildet wurde. Dort, wo von der Klosterschule später berichtet wird, erscheint sie wie eine von Anfang an vorhandene Einrichtung. Hatte doch schon Karl d. Gr. 789 angeordnet, dass in jedem Kloster eine Schule eingerichtet werden solle, in der der klerikale Nachwuchs in einer soliden wissenschaftlichen Form auszubilden sei. Mollersdorf wurde durch die Klostergründung zur wichtigsten Stätte der Pflege von Religion und Kultur in der ganzen Gegend. Es darf angenommen werden, dass Abt Burkhart - der Namenspatron unseres Gymnasiums - zum Begründer einer wertvollen Schultradition geworden ist. Das Burkhart-Gymnasium sieht sich in der Nachfolge dieser kulturellen und schulischen Tradition.
 
Phase der politischen Entscheidung

Noch vor der Gebietsreform hatten sich der letzte Landrat des Landkreises Mallersdorf Ludwig Meyer und der damalige Landtagsabgeordnete Ingo Weiß um die Errichtung eines Gymnasiums bemüht, und die Geschichte des Burkhart-Gymnasiums ist eng mit der des 1972 neu entstandenen Landkreises Straubing-Bogen verbunden. Dabei war der Standort dieser Schule am westlichen Ende des neu gebildeten Landkreises anfangs keineswegs klar und für den 1. Kreistag war es nicht leicht, sich für die Neugründung in Mallersdorf auszusprechen. Ein benachbarter Ort war ebenfalls im Gespräch.
 
Die Gründung war indessen ein signifikantes Beispiel für die Zielsetzungen des bayerischen Schulentwicklungsplanes: den Abbau des so genannten Bildungsgefälles zwischen Stadt und Land. Zu diesem Zeitpunkt war der Schulentwicklungsplan der bayerischen Staatsregierung, soweit er den gymnasialen Bereich in diesem Bezirk betraf, im Großen und Ganzen erfüllt. Lediglich im westlichen Niederbayern zwischen den Städten Landshut, Straubing und Regensburg klaffte noch eine Lücke. Hier hatten die Schüler noch zu weite Schulwege, um ein Gymnasium besuchen zu können. Daher war man der Auffassung, dass als letzte Neugründung in Niederbayern noch ein Gymnasium in diesem Raum gegründet werden sollte.

Der Neubau des Gymnasiums: eine zukunftweisende Investition

Es spricht für die Weitsicht des damaligen Landrats Xaver Hafner und des ersten Kreistags, dass sie sich noch 1972 für Mallersdorf als Sitz eines Gymnasiums stark gemacht haben. Eine Gedenktafel im 1995 eingeweihten Anbau Nord erinnert daher an Xaver Hafner als einen der Gründungsväter. Die Entwicklung dieser Schule hat den damaligen Entscheidungsgremien Recht gegeben: Mit über 900 Schülerinnen und Schülern ist das Burkhart-Gymnasium heute (2005) eines der größten Gymnasien im Regierungsbezirk Niederbayern. 1999 hatte man sogar kurzzeitig die Zahl 1000 erreicht.
 
Direkt im Schnittpunkt der Landkreise Landshut, Regensburg und Straubing-Bogen gelegen, wohnen 2005 etwa 70 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht im Gebiet des Landkreises Straubing-Bogen. 40 Prozent kommen aus dem Landkreis Landshut, 28 Prozent aus dem Landkreis Regensburg und etwa zwei Prozent aus dem Landkreis Kelheim. Dazu zählen noch einige wenige Schüler aus dem Landkreis Dingolfing-Landau.

 

In folgenden Gemeinden sind die Schülerinnen und Schüler des Burkhart-Gymnasiums beheimatet:
 
Geiselhöring, Laberweinting, Mallersdorf-Pfaffenberg (Landkreis Straubing-Bogen);
 
Bayerbach, Ergoldsbach, Hohenthann, Neufahrn i. Ndb., Rottenburg (Landkreis Landshut);
 
Alteglofsheim, Aufhausen, Hagelstadt, Pfakofen, Schierling, Sünching (Landkreis Regensburg);
 
Langquaid (Landkreis Kelheim); Mengkofen (Landkreis Dingolfing).
 
Das Einzugsgebiet des Burkhart-Gymnasiums erinnert an den alten traditionsreichen Landkreis Mallersdorf und an einen Teil des alten Landkreises Rottenburg. 

Angela Höferer

Die 1. Schulleiterin: Angela Höferer (1973 – 1981)



25 Jahre äußerer Aufbau: eine Bauchronik

Die Entwicklung des neuen Gymnasiums ging zügig voran. Studiendirektorin Angela Höferer wurde zur Gründungsdirektorin berufen. Im Herbst 1973 begann mit 92 Neuanfängern der Unterricht in den Räumen der ehemaligen Volksschule Pfaffenberg. Bereits im nächsten Schuljahr ergaben die Anmeldezahlen die Notwendigkeit, vier Klassen bilden zu müssen. Mit einem Behelfsbau rettete man sich über die Runden, ein rascher Neubau war unausweichlich. Am 1. Februar 1975 konnte damit begonnen werden, bereits am 8. September desselben Jahres fand die Schlüsselübergabe für den 1. Bauabschnitt an die Schulleiterin statt.



Rudolf Enghofer

Der 2. Schulleiter: Dr. Rudolf Enghofer (1982 – 1996)

Zug um Zug wurden weitere Gebäudeteile errichtet: Im April 1976 waren der Verwaltungstrakt mit Direktorat, Sekretariat und Lehrerzimmer sowie die Aula und die Biologiefachräume fertig. 1977 und 1978 folgte der Bauabschnitt II (Musik- und Zeichensäle, Physik- und Chemiefachräume, Handarbeits- und Werkraum, Klassenzimmer für die Kollegstufe). Im Oktober 1979 konnte schließlich die Dreifachturnhalle in Betrieb genommen werden, 1981 wurden die Außenanlagen begonnen. Unter dem zweiten Schulleiter, OStD Dr. Rudolf Enghofer, konnte das Burkhart-Gymnasium am 8. Juli 1982 durch Kultusminister Prof. Hans Maier feierlich eingeweiht werden. Dr. Enghofer konnte das Resümee ziehen: „Dass die Errichtung dieses Gymnasiums einem echten Bedürfnis in diesem Teil Niederbayerns entspricht, zeigt der ungebrochene Zugang aus dem Einzugsgebiet der Schule. Der dreizügige Ausbau darf weiterhin als gesichert angesehen werden. Es gilt, durch eine qualifizierte unterrichtliche und erzieherische Arbeit in der Schule das Vertrauen der Eltern zu rechtfertigen."

Diese vorsichtig formulierten Erwartungen wurden durch die Entwicklung der Schülerzahlen überrollt. Anfang der 90-er Jahre war die Schule, ursprünglich geplant für 21 Klassen, weit darüber hinaus gewachsen. Fast alle Jahrgangsstufen mussten vierzügig geführt werden. Die Raumnot wurde immer bedrückender, die Überlegungen für einen Erweiterungsbau wurden immer drängender. Nach langwierigen Verhandlungen wurde im Juli 1994 das Burkhart-Gymnasium an aussichtsreicher Position auf eine Vorschlagsliste der Regierung für die Bezuschussung gesetzt. Der Kreistag, überzeugt von der Notwendigkeit der Baumaßnahme, unternahm große Kraftanstrengungen, damit 1995 der Anbau „Nord" als erster Teil der Erweiterungsmaßnahmen in die Tat umgesetzt werden konnte.
Schulleitung, Elternbeirat und alle Schulgremien setzten sich nun zugunsten einer Aula für größere Veranstaltungen, für eine der Schülerzahl angemessenen Pausenfläche sowie für einen Musiksaal ein. Alle im Kreistag vertretenen Fraktionen erkannten die Dringlichkeit des Anbaus Ost an, die offene Frage einer Bezuschussung durch die Regierung und der begrenzte finanzielle Handlungsspielraum des Landkreises ließen die Möglichkeit einer Realisierung lange im Ungewissen. Als Oberstudiendirektor Dr. Enghofer im Juli 1996 in den Ruhestand trat, überwog immer noch die Skepsis, ob die Schule die so sehnlich erhoffte Aula in absehbarer Zeit bekommen werde.  

Friedrich Heglmeier

Der 3. Schulleiter: Dr. Friedrich Heglmeier (1996 - 2002)

Der dritte Schulleiter, OStD Dr. Friedrich Heglmeier, konnte die Dringlichkeit der Baumaßnahme „Anbau Ost" wieder in den Mittelpunkt des politischen Bewusstseins rücken. Im Sommer 1997 war es dann endlich soweit, dass auch diese zweiten Erweiterungsbauten fertig gestellt werden konnten.
Das Burkhart-Gymnasium: eine humane Schule, eingebunden in die Region

Hatte die Gründungsdirektorin Studiendirektorin Angela Höferer vor allem die Last des äußeren Aufbaus zu tragen, so prägte Oberstudiendirektor Dr. Rudolf Enghofer, der im Februar 1982 die Leitung der Schule übernommen hatte, durch sein Bekenntnis zu einer humanen Schule und zu gegenseitigem Vertrauen als Basis des Miteinanders im Schulalltag das Klima und den inneren Ausbau entscheidend.

 

Bereits in seiner Antrittsrede formulierte Dr. Enghofer sein pädagogisches Programm 1982 so: „Ich bin überzeugt, dass aller Erfolg in der Schule, in Unterricht und Erziehung vor allem davon abhängt, ob es gelingt, ein humanes Klima zu schaffen. Ein humanes Schulklima setzt vor allem eine ständige Gesprächsbereitschaft aller Partner, der Eltern, Lehrer und Schüler voraus." Im September 1996 übernahm Dr. Friedrich Heglmeier die Geschicke des Gymnasiums.

 

Bei seiner Amtseinführung im September betonte Dr. Heglmeier, das Wohl der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler und ein Arbeitsklima, bei dem man gerne lerne und gerne arbeite, lasse sich am besten verwirklichen mit Ruhe und Toleranz, mit Aufgeschlossenheit und Vertrauen. Das Burkhart-Gymnasium solle eine Schule mit Niveau bleiben.
 
Das Bildungsangebot für die Schüler des Burkhart-Gymnasiums wurde seit 1982 konsequent weiter ausgebaut. Großes Gewicht wurde auf ein breites Angebot an Wahlunterricht gelegt. Auf Initiative von Schulleitung und Elternbeirat wurde am 14. März 1983 der „Freundeskreis des Burkhart-Gymnasiums e.V." gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, im Zusammenwirken mit der Schule die Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die schulische Tradition zu pflegen und das Gemeinschaftsleben zu fördern. Eine wesentliche Bereicherung des naturwissenschaftlichen Unterrichts brachte im Oktober 1991 die Übergabe der Dr.-Hagen-Sternwarte an die Schule. Im Laufe der Jahre entwickelte sich auch im musischen und künstlerischen Bereich ein reichhaltiges Leben an der Schule. Mit Konzerten und Schulspielaufführungen tritt sie regelmäßig an die Öffentlichkeit, im Kreiskrankenhaus findet alljährlich eine Ausstellung mit Arbeiten statt, die im Fach Kunsterziehung entstanden sind. Das Burkhart-Gymnasium versteht sich als Zentrum mit einem kulturellen Auftrag über die eigenen Schulmauern hinaus. So war es nur verständlich, dass es sich auch bereit erklärte, die Trägerschaft für das örtliche Volksbildungswerk zu übernehmen. Dr. Heglmeier war bis 2002 Leiter der örtlichen Volkshochschule.
 

Schulpartnerschaften: persönliche Begegnung und internationale Verständigung

Ein Eckpfeiler im Bildungsprogramm des Burkhart-Gymnasiums sind die Partnerschaften mit Schulen in Europa und den USA. Die Schüler sollten in europäischem Geist, in gegenseitigem Verständnis und im Sinne einer zeitgemäßen Weltoffenheit erzogen werden. Die ersten Partnerschulen fand man in Italien und Frankreich. Den Anfang machte die Partnerschaft mit den Istituti Filippin in Paderno del Grappa. Ende September 1983 machte sich zum ersten Mal eine Schülergruppe auf nach Paderno del Grappa. Die Partnerschaft zwischen den Schulen hatte inzwischen Auswirkungen über diese hinaus. Die politischen Gemeinden vom Mallersdorf-Pfaffenberg und Paderno del Grappa folgten dem Beispiel der Schulen und begründeten ihrerseits eine Partnerschaft.
 

Im Schuljahr 1984/85 erfolgte der erste Schüleraustausch mit dem Lycée Saint-Michel in Paris. Der Fall des Eisernen Vorhangs und der Zusammenbruch des kommunistischen Systems ließ den Wunsch nach einer Begegnung mit jungen Menschen in Osteuropa wachsen. Im Schuljahr 19991/92 schloss das Burkhart-Gymnasium mit dem Liceum Maria Konopnicka in Jedlicze in Südpolen eine Partnerschaft, die sich in den Folgejahren erfreulich entwickelte. Auch hier wurde die Schulpartnerschaft zum Vorbild für die Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, die seit 1998 eine Gemeindepartnerschaft mit Jedlicze unterhält.
 

 

Zum ersten Schüleraustausch mit der Airport High School in West Columbia (South Carolina, USA) flog 1997 eine Schülergruppe über den Atlantik. In den Jahren 1997 bis 2000 nahm ein Team des Burkhart-Gymnasiums zusammen mit der italienischen Partnerschule und der englischen St Peter's School in Bournemouth am Comenius-Projekt der Europäischen Union teil. Der zweimalige Besuch australischer Schülergruppen der Albury-Woodonga- High School wurde im Sommer 1999 von einer Schülergruppe des Burkhart-Gymnasiums durch den Gegenbesuch in Australien erwidert.

Der Schulversuch Europäisches Gymnasium III

Die Schülerzahlen am Burkhart-Gymnasium hatten sich weiter nach oben entwickelt. Seit September 1999 beteiligte sich das Burkhart-Gymnasium am Schulversuch Europäisches Gymnasium III. Dieser Zweig baut auf dem bereits am Burkhart-Gymnasium eingeführten mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium auf. Er bietet Informatik als Pflichtfach an (in der 6., 10. und 11. Jahrgangsstufe), das neue Fach Natur und Technik (6./7. Jgst.) und die grundlegende Einführung in eine dritte Fremdsprache in der 11. Jahrgangsstufe. Hier stehen Italienisch und Spanisch zur Wahl. Die jetzige 8. Klasse wird diesen Schulversuch mit dem Abitur 2010/2011 beenden. Wesentliche Elemente der Europ. Gymnasiums III flossen in den neuen naturwissenschaftlich-technologischen Schulzweig ein.
 
Der Zuspruch zu diesem Schulversuch war enorm. Die Eingangsklassen konnten erstmals in der Schulgeschichte sechszügig geführt werden.
 
Das Raumangebot begann bereits wieder zu eng zu werden. Seit 1997 bemühte sich Dr. Heglmeier um den Ausbau des zu klein gewordenen Lehrerzimmers. Im Sommer 2001 konnte schließlich mit den Bauarbeiten dazu begonnen werden, die mit der Einweihung am 6. Dezember 2001 ihren Abschluss fanden. Dem Lehrerkollegium steht nun ein heller Raum mit einem ausreichenden Platzangebot zur Verfügung.

 


Martin Hobmeier

Der 4. Schulleiter: Martin Hobmeier (2002 - 2006)

Im Mittelpunkt hat immer das Kerngeschäft, der Unterricht, zu stehen.


Im August 2002 trat der vierte Schulleiter, OStD Martin Hobmeier, sein Amt an.

Eine Schulgemeinschaft könne nur funktionieren, wenn alle Teile ihre Pflichten erfüllten - die Eltern zu klaren Werten erzögen, die Lehrer den bestmöglichen Unterricht erteilten und die Schüler mit Fleiß und Verstand lernten. Der Anerkennung des Lehrers als pädagogische und wissenschaftliche Fachkraft müsse Respekt vor der Erziehungsleistung der Eltern gegenüberstehen, so Martin Hobmeier in seiner Einführungsrede im Oktober 2002.
 
Im April 2003 wurde der Schule vom Staatsministerium die Genehmigung für den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweig erteilt. Ab dem Schuljahr 2006/2007 werden die ersten Schülerinnen und Schüler diese neue Ausbildungsrichtung belegen. Diesem großen Erfolg stand die Pflicht zum weiteren Abbau des so genannten Budgets gegenüber, wodurch Zug um Zug der Wahlunterricht erheblich zu reduzieren war, um die an den Schülerzahlen ausgerichteten Lehrerstunden einhalten zu können. Zu Beginn lag das Burkhart-Gymnasium über 100 Stunden jenseits des Limits. 2002/2003 konnte die neue Technologie noch stärker in die Schule einziehen. Das Haus wurde vernetzt und Computerraum I mit neuen Geräten ausgestattet. Das Schuljahr 2003/2004 begann mit dem bildungspolitischen Paukenschlag, der Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Bayern, in das bereits die 5. Klasse des laufenden Schuljahres einbezogen wurde. Trotz aller Kritik und kontroversen Diskussionen war man sich bewusst, dass es mit großer Anstrengung in bester Qualität umzusetzen ist. Bereits im Januar 2006 konnten Mensa mit 100 Plätzen, Ausgabeküche, Aufenthalts- und Studierraum, weitere Studier- und Arbeitsräume mit umfangreichen Handbibliotheken. ein Raum für besonderen Schwerpunkt sowie ein zweiter bestens ausgestatteter Computerraum fertig gestellt werden. Schülerinnen und Schülern stehen derzeit 78 Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Bei diesen baulichen Maßnahmen gehört das Burkhart-Gymnasium zeitlich zu den ersten in Niederbayern. Wunderschöne helle Räume und Außenanlagen bereichern die Schule zusätzlich. Seit dem Schuljahr 2003/2004 wurde die Mittagsverpflegung provisorisch und seit dem Januar 2006 von der Küche aus professionell angeboten. Weiterhin wurde im Sanitärbereich renoviert. Die Außentüren wurden erneuert und sind jetzt videoüberwacht. Der erheblichen Erweiterung des Nachmittagsunterrichts konnte mit zusätzlichen Buslinien um 15.00 Uhr an zwei Tagen mit dem Endziel an vier Tagen Rechnung getragen werden. 2003 gründete Martin Hobmeier das Burkhart-Forum, wobei durch öffentliche Veranstaltungen - Vorträge und Diskussionen - die Schule als kulturelles Zentrum der Region ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gebracht werden solle: Referenten waren bisher unter anderem der Vorsitzende des Sachverständigenrates Prof. Dr Wolfgang Wiegard, Lehrerpräsident Josef Kraus, Bundesligaschiedsrichter Wolfgang Stark, Volkskundlerin Prof. Klara Löffler, die Zeitzeugin von Auschwitz Anita Lasker-Wallfisch. Mit erheblicher Anstrengung gelang es, den Italienaustausch zu retten und auf eine neue Basis zu stellen. Paderno del Grappa musste nach vielen Jahren wegen fehlender Gasteltern aufgeben. Es gelang, mit Bassano del Grappa eine neue Schule zu gewinnen. Das Burkhart-Gymnasium wurde 2004/2005 vom Staatl. Rechnungsprüfungsamt mit ausgezeichnetem Ergebnis geprüft und 2005/2006 mittels externer Evaluation mit erfreulich positivem Resultat bewertet.


Claus Gigl

Der 5. Schulleiter: Claus Gigl (seit 2006)

Ständige Stellvertreter des Schulleiters:

1979 - 1982 Dr. Hermann Wachter

1982 - 1996 Dr. Friedrich Heglmeier

1996 - 1999 Franz Haslbeck

1999 - 2002 Martin Hobmeier

2002 - 2007 Albert Knott

seit 2008 Albert Vetter