Burkhart-Gymnasium
Mallersdorf-Pfaffenberg
Burkhartstraße 3
84066 Mallersdorf-Pfaffenberg
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Mail: sekretariat@gymnasium-mallersdorf.de


L esen macht
E cht
S paß,
E s hilft
N icht nur, sondern es muntert
A uch auf.
C iao.
H olt euch ein
T olles Buch!
Thomas St.
L esenacht in der Schule!
E s gefiel uns
S ehr gut!
E ine lange
N acht mit Lese-
A benteuer in unserem
C amp.
H eute und für alle
T age werde ich dieses tolle Erlebnis nicht vergessen!
Nadine W.
L esen macht Spaß.
E s ist wie Kino. Weil das Lesen
S o schön ist, haben wir eine Lesenacht veranstaltet.
E s war toll, die
N acht nur mit Lesen und Büchern zu verbringen.
A uch unseren Lehrern hat sie gefallen.
C ool war auch, als wir in der Sport-
H alle in unseren Schlafsäcken lasen. Dieses
T olle Erlebnis werde ich nie vergessen!
Alexa W.

Folgende Bücher wurden teamweise vorgestellt:
1. Marliese Arold: Gefangen in Pompeji
2. Christine Nöstlinger: Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
3. Thomas Brezina: Die Rache der roten Mumie
4. Joachim Masannek: Die wilden Fußballkerle - Leon der Slalomdribbler
5. Joachim Masannek: Die wilden Fußballkerle - Marlon, die Nummer 10
6. Josef Einwanger: Toni Goldwascher
7. Fabian Lenk: Das Rätsel der roten Dreizehn
8. Harald Grill: Gute Luft, auch wenn's stinkt
9. Daniel Defoe: Robinson Crusoe
Eindrücke aus Schülersicht
Eine Nacht in der Turnhalle
„Jetzt allesamt in die Turnhalle!", rief Frau Kick, unsere Deutschlehrerin und Organisatorin der Lesenacht, als sie die Türen der Dreifachturnhalle unseres Gymnasiums öffnete. Alle jubelten: „Endlich geht's ab in die Halle!" und stürmten hinein.
Wir 24 Jungs durften unseren Schlafplatz, der aus Turnmatten bestand, im ersten Hallenabschnitt errichten und ihn mit Herrn Stumfoll, unserem Klassenleiter teilen. Im dritten Hallenabschnitt, der genauso groß war wie unserer, nächtigten die acht Mädchen und Frau Kick.
Nachdem wir uns für die Nacht fertiggemacht hatten, sollten wir uns zur Ruhe legen. Herr Stumfoll, der anscheinend von unserer Buchvorstellung so beeindruckt und von der Nachtwanderung so erschöpft war, schlief alsbald ein. Danach krochen tatsächlich alle in die Schlafsäcke und stellten sich schlafend. Frau Kick sah sich das zufrieden an und ging zu den Mädchen. „Ein Glück, endlich ist sie weg!", atmeten wir alle auf. Ich schlüpfte aus meinem Schlafsack, lieh mir eine Taschenlampe, schlich zu Herrn Stumfoll und wollte mich vergewissern, ob er wirklich tief und fest schlief. „Er schläft!", flüsterte ich meinen Freunden zu: „Alles in Butter." Daraufhin gingen viele vorsichtig auf leisen Sohlen zu ihren Freunden, um mit ihnen zu plaudern. Matthias und ich waren so mutig. Wir drangen zweimal durch die Abtrennung zu den Mädchen und wollten ihnen einen Besuch abstatten. Doch beim zweiten Mal wurden wir von den Mädchen entdeckt und verscheucht.
Unsere Deutschlehrerin, die mehrmals die Runde machte, um nach dem Rechten zu sehen, bemerkte von dem nichts. „Gott sei Dank", war ich froh, denn das hätte bestimmt Ärger gegeben. Unser Mitbewohner, Herr Stumfoll träumte weiter. Nur einmal kam „Ruhe" aus seinem Munde.
Doch als Frau Kick wieder einmal ihre Runde machte, knipsten gerade in diesem Augenblick zwei Jungs ihre Taschenlampen an. Diesmal kannte sie kein Erbarmen, denn sie hatte schon mehrmals Lampen beschlagnahmt. „Jetzt reicht's.", krächzte Frau Kick mit verschlafener Stimme. „Ihr bekommt einen Sonderplatz, da könnt ihr niemanden mehr vom Schlafen abhalten!" Diese beiden durften sich mutterseelenallein nun im Hallenabschnitt zwei zur Ruhe legen.
Auch das schreckte uns immer noch nicht ab. Als Florian, mein Freund, wieder einmal bei mir vorbeischaute, kam die Kontrolleurin schon wieder. Es war nicht mehr genügend Zeit, dass sich Florian auf seinen Platz zurückbegeben konnte. Wir mussten beide deshalb unter meine Decke kriechen. Doch Frau Kick bemerkte das Versteckspiel und setzte dem ein Ende. Für Florian gab es ein richtiges Donnerwetter. Wenigstens konnten wir danach endlich einschlafen.
Thomas R.
Eine aufregende Nacht
„Juhu!", rief ich, als wir in der Schule angekommen waren. „Die Lesenacht wird bestimmt spannend!", dachte ich mir.
Zu Beginn setzten wir uns, also 32 Schüler der Klasse 5c, Frau Kick, Herrr Stumfoll und die Tutoren im Stuhlkreis und lasen aus unserem Klassenbuch „Knolle Murphy", während wir auf unser Abendessen, eine Pizza, warteten. Die Pizza war wirklich köstlich.
Anschließend wollten wir das beste Buch der Lesenacht aussuchen. Dazu gab es drei Gruppen, die in verschiedene Räume gingen. In jeder Gruppe gab es drei Mannschaften, von denen jede ein Buch vorstellte. Schließlich hatten alle Gruppen ein Buch ausgesucht und diese drei Lektüren traten dann im Finale gegeneinander an. Am Ende hatten wir einen Sieger: „Gefangen in Pompeji" von .
Danach starteten wir zur Nachtwanderung, die uns bei sternklarer Nacht einmal um die Schule herum führte.
Um 23.00 Uhr besetzten wir die Turnhalle mit unseren Schlafsäcken. Dort sollten wir schlafen. Nur tat das keiner von den Jungen. Wir liefen alle fröhlich in der Turnhalle hin und her. Wir hatten Glück, denn Herr Stumfoll schlief wie ein Stein. Allerdings machte uns Frau Kick Probleme, da sie im Viertelstundentakt nachsah, was wir trieben. Und immer wenn es wieder soweit war, rannte jeder schnell zu seinem Schlafplatz und tat so, als würde er tief und fest schlafen. Das ging lange gut, bis Alexander und ich erwischt wurden. Wir mussten in die Zwischenturnhalle übersiedeln und unsere Lehrerin drohte: „Wenn ihr noch einen Pieps macht, dann lernt ihr bis Weihnachten 20 Gedichte auswendig." Das war wirklich ein schrecklicher Gedanke! Und jetzt war uns stinklangweilig. Wir konnten nicht einschlafen und wussten auch nicht was wir tun sollten. Plötzlich sah ich ein Licht. Alexander döste währenddessen vor sich hin. Ich dachte vor Schreck: „Ist das ein Monster? Oder Frau Kick?" Der größte Schock war nicht die Angst, sondern ich wusste nicht, was schlimmer ist, von einem Monster verschlungen zu werden oder 20 Gedichte lernen zu müssen. Aber dann stellte ich fest, es waren nur die Mädchen, die neugierig die Treppe hinaufschlichen. Danach muss ich eingeschlafen sein.
Am nächsten Morgen wurde die Lesenacht mit einem auswahlreichen Frühstück beendet.
Thomas St.
Gruselnacht im Burkhart-Gymnasium
Endlich war es soweit! Am Freitagabend trafen wir, die Klasse 5c, mit unseren Tutoren und Lehrern zur Lesenacht im Gymnasium. Bevor es losging, stärkten wir uns erst einmal mit Pizza in unserer Mensa.
Nach dem Essen teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf und begannen mit der Auswahl der Bücher. Nacheinander stellten wir unsere Lektüren vor und stimmten ab, welches Buch es in die Endausscheidung schaffte.
Es wurde ein richtiger Büchermarathon und zum Schluss wurde „Gefangen in Pompeji" als empfehlenswertestes Buch ausgewählt.
Um circa 22.15 Uhr war es Zeit für unsere Nachtwanderung.
Gemeinsam zogen wir um das Schulhaus, mit Taschenlampen bewaffnet. Das Abenteuer in der sternklaren Nacht und die frische Luft machten uns richtig munter. Wir hatten einen Riesenspaß und waren fast enttäuscht, als wir uns wieder in der Nähe des Schulhauses befanden. Einige Tutoren wollten uns doch wirklich Angst einjagen und erzählten uns die Geschichte vom Burkhart-Geist, der in jeder mondhellen Nacht sein Unwesen treiben soll. Wir wollten uns aber keinen Bären aufbinden lassen. Doch dann geschah es:
„Buh!", erschreckte uns plötzlich eine weiße Gestalt. Kam ein Gespenst aus der Dunkelheit? Ein wenig mulmig fühlte ich mich doch. Aber der Schreck war schnell vorbei, denn bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der Geist als unsere Tutorin Ester.
Lachend gingen wir zurück in die Turnhalle, schlugen dort unser Nachtlager auf und Obergespenst Ester erzählte uns noch viele Gruselgeschichten aus ihrem Gespensterleben. Todmüde fielen wir um 3.00 Uhr in unsere Schlafsäcke, bis uns am nächsten Morgen der Ruf: „Frühstück!" weckte.
Unsere Eltern hatten ein leckeres Mahl vorbereitet. Nachdem wir allesamt satt waren, bedankten wir uns bei unseren Betreuern und fuhren, etwas übernächtigt, mit unseren Eltern nach Hause.
Lukas K.