Burkhart-Gymnasium
Mallersdorf-Pfaffenberg
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StRin | Krusche Kerstin | OStRin | Winderl Therese |
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| StR | Patzke Jürgen |
Allgemeine Laber-Zeitung, den 21.07.2011
„Man muss weggehen, aber auch zurückkehren können, als bliebe die Wurzel im Boden, als wäre man nie weg gewesen". So beginnt eines der Gedichte, das die Literatur-Werkstatt „Kreatives Schreiben" in einem Gedichtband beim Sommerkonzert 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Studiendirektor Heuwieser trug dabei zusammen mit einigen Schülern seiner Literatur-AG den Gästen ausgewählte Gedichte aus dieser Anthologie vor, die unter dem Titel „Hinaus geflüstert" erschienen ist. Wer neugierig ist auf den Rest der Werke der 12 jungen Literaten und sie kennenlernen will, kann den Gedichtband im „Bücherg'schäft" in Mallersdorf erwerben, wo er bis zum Schuljahresbeginn im September zum Verkauf angeboten wird.
In seinem Vorwort informiert Heuwieser den Leser, Lyrik sei eine Passion, die einen nicht mehr loslasse, wie dies auch die jungen Teilnehmer der Literatur-Werkstatt festgestellt hätten. In den Gedichten, verfasst von Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12 im Rahmen der Literatur-Arbeitsgemeinschaft, wird der Versuch schöpferischer Tätigkeit der jungen Dichter klar.
Der interessierte Leser kann selbst urteilen über die Kreativität, Originalität und Phantasie der jungen Poeten am Burkhart-Gymnasium. Sie konnten sich im freien Formulieren und im persönlichen Schreiben auseinandersetzen mit der eigenen Subjektivität, sich in andere Perspektiven und ungewöhnliche Empfindungs- und Erfahrungswelten hineinversetzen, innere Monologe verfassen oder literarische Vorlagen umformen. Somit wurden Denk- und Wahrnehmungsprozesse noch intensiver nachvollzogen.
Heuwieser beschreibt in seinem Vorwort die Erfahrungen der AG-Teilnehmer, die über den normalen Deutschunterricht hinausweisen. So berichtet er z.B. von einer „Steinbiographie", bei der mit großem Spaß sensitive Erfahrungen nach dem präzisen Beobachten, langen Be-Fühlen und Be-Greifen eines kleinen oder großen, weichen oder bizarren, schwarzen oder grünen selbstgewählten Steins über Erfahrungen, Bilder und Assoziationen hingeführt wurde zum Ver-Dichten, zur Konzentration auf eine mögliche eigene Lebensgeschichte. Viele ließen sich hier von der Sprache forttragen, was mit ein Ziel dieses Literatur-Zirkels gewesen sei.
In welchem Maße sich in dem nun fertigen Gedichtband „Hinaus geflüstert" schöpferisches Denken, Ausdrucksvielfalt und Schreibkunst realisiert haben, kann der ebenso kreativ und zwischen den Zeilen denkende Leser des Werkes bewerten, so die Empfehlung des Leiters der Literatur-AG.
A. Kammermaier