Chemieshow am Burkhart-Gymnasium

Allgemeine Laber-Zeitung, 16.01.2012

Funkenregen, Schneekristalle und  Elefantenzahnpasta
Chemieshow am Burkhartgymnasium

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak)  Über viele kleine Wunder staunten die zahlreichen Besucher, sie bereuten es nicht, am Freitag der Einladung des P-Seminars Chemie am Burkhart-Gymnasium gefolgt zu sein. Mit einer  Chemieshow führen sie durch die Jahreszeiten, jede Menge toller Ideen wurden hier verwirklicht und Interessantes aus dem Fachbereich Chemie veranschaulicht.

Julia Dallmeier, Stefanie Fischer, Julia Klieber, Florian Mrusek, Sina Nuoffer und Andrea Willkofer hatten gemeinsam das „explosive" Programm zusammengestellt und präsentierten ihre bestens vorbereiteten Versuche, kommentiert mit Texten, die den Ablauf eines Jahres beschrieben. Vom anbrechenden Frühling war die Rede und das Schmelzen der liebevoll erbauten Schneemänner wurde demonstriert.  Fraktale Strukturen wurden im nächsten Versuch geschaffen und führen das Erwachen der Natur aus dem Winterschlaf vor Augen. Ebenfalls in der Petri-Schale erzeugt wurde farbenfrohes Wachstum, Blüten entstanden und zeigten, wie der Frühling „richtig Gas gibt". Auch summende Bienen und Hummeln durften hier nicht fehlen. Lust auf Sommer und dazu genüsslich ein Eis zu schlecken zeigte der Versuch „Elefantenzahnpasta", im Nu quoll weißer Schaum aus dem Kolben.  Der Sommer bedeutet neben Sommerferien auch Zeugnisse, manche möchten es einrahmen und andere am liebsten „entsorgen". Wie das wohl klappen könnte, wurde anschließend versucht, mit leider negativem Ergebnis: Man wird es einfach nicht los, es will und will nicht verbrennen. Zur Volksfestzeit heißt es wieder „bestelln ma uns no am Maß!" Selber Bier herzustellen war auch einen Versuch wert, das Ergebnis war nicht spektakulär: es blieb beim Wasser. Ein kaltes Feuerwerk beeindruckte ebenso wie der Funkenregen mit Sternschnuppen. Nicht gepanscht, eher Zauberei schien die Weinprobe zu sein. Vom Weißwein bis rosè, Rotwein, blauer Burgunder, sogar Branntwein und Schaumwein war alles im Angebot enthalten. Wolken und Gewitter aus der Petrischale und dazu Sturmgeräusche kündeten den nahen Herbst. Sinkende Temperaturen zeigen, der Winter steht vor der Tür, dazu durften die Zuschauer erleben, wie zauberhafte Eiskristalle entstehen. Ein wenig Magie bedurfte es zur Herstellung der weihnachtlichen Zauberkarten. Eine Last-Minute-Lösung wurde angeboten für Weihnachtsschmuck, eine wunderschöne Silberkugel wurde entwickelt. Reizvoll, auch ein wenig für die Atemwege, war der brennende Stern und zauberhaft waren bengalische Flammen und Wunderkerzen. Ausgelassen und laut wie die Feiern zum Jahresende präsentierte sich zum Finale die Wasserstoffballons, die mit Knall und Feuer zerbarsten.

 

A. Kammermaier

Bild links:

Bunte Blüten aus Chemie

 

Bild rechts:

Vergebens, die Sechser im Zeugnis lassen sich auch durch Feuer nicht vernichten

 (Fotos:ak)


Weihnachtskonzert am Burkhart-Gymnasium

Allgemeine Laber-Zeitung, 23.12.2011

Orchester und Chöre
Großes Weihnachtskonzert am Burkhart-Gymnasium begeisterte viele Besucher

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Anspruchsvoll und abwechslungsreich war das Programm des Weihnachtkonzertes. Chöre und Instrumentalensembles boten niveauvolle, besinnliche und fröhliche weihnachtliche Musik, breit gefächert ist das Spektrum der jungen Künstler im musikalischen Bereich des Burkhart-Gymnasiums.  Die große Aula war am Mittwoch abend brechend voll, eine Menge Freunde guter Musik, unter ihnen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und den umliegenden Schulen hatten sich eingefunden, die Schulleiter Claus Gigl begrüßte. Er fand den Zeitpunkt für das Konzert kurz vor dem Fest passend für ein Innehalten in der hektischen Vorweihnachtszeit.

Froher Auftakt kam vom Unterstufenchor, begleitet vom Unterstufenorchester mit der Aufforderung„Go, tell it on the mountain". Fröhlich war auch die Fortsetzung von der Streicherklasse 5, die den Weihnachtsmann begrüßte und der Streicherklasse 6, die von der Botschaft der Engel verkündete. Mit „Jingle bells"  kam beschwingt die Bläserklasse 5 angefahren und bereits gutes Zusammenspiel verriet die Bläserklasse 6, die „Frosty, the snowman" und „Rudolph, the rednosed raindeer"  vorstellte. Alle Chöre überzeugten mit guten Stimmen und Freude am Singen. Der „Halleluja"-Kanon vom Unterstufenchor, begleitet am Klavier von D. Harlander,  klappte vortrefflich. Den kleinen Chor begleitete Patricia Langenmantel am Klavier mit „The gift" und mit „White Christmas" ließen die Sängerinnen die Herzen schmelzen, hier spielte V. Egger die Begleitmusik auf den Tasten. Viel Applaus gab es für den Männerchor, die fünf Sänger um Musiklehrer Justwan boten gesanglichen Ohrenschmaus mit „ African Noel: Singet, preiset und lobt unseren Herren und Lobet Gott im Himmelreich". Gerne folgten die Zuhörer dem Großen Chor, am Klavier saß Patricia Langenmantel, mit „Follow that star" und freudiger Lobgesang in lateinisch erklang mit „Hodie". Die Instrumentalensembles stellten ihr Können unter Beweis, die Streicher vom Unterstufenorchester boten den „Moonlight-Tango" und erfreuten mit „Hallelujah". Nichts anbrennen ließen die Bläser des Unterstufenorchesters „In der Weihnachtsbäckerei": Musikalische Leistungsfähigkeit zeigte das Orchester mit „Rondo: Tanz der Engel" von H.Purcell und „Pachelbel's Christmas" von L.Moore.

„Let it snow", mit dieser Bitte an Frau Holle wusste die große Bigband das Publikum zu begeistern. Mit „Rocking around the Christmas tree" und „Christmas Fantasy for Jazz Band" brachte die Band Vorfreude auf das nahe Fest. „I did it for you" von B Cerulli, damit machte das große Orchester dem Publikum ein wunderbares Geschenk. Glöckchen an Pferdeschlitten ließ das Orchester erklingen mit B Bryders  „Salsa Bells", ganz zauberhaft waren hier die „beschwingten" und phantasievollen Variationen, lang anhaltender Beifall belohnte diese und auch alle anderen Darbietungen dieses eindrucksvollen Abends. Vor dem großen Finale zeigte sich Schulleiter Claus Gigl stolz auf die musikalischen Leitungen seiner Schule mit den Musiklehrern Roland Diegritz, Gerhard Justwan und Gerhard Ottowitz. Allen Unkenrufen zum Trotz habe man auch mit der Einführung des G 8 ein wunderbares Konzert erlebt das beweise, es gebe nach wie vor großartiges musikalisches Leben an der Schule, so der Schulleiter, der sich mit guten Wünschen für das Weihnachtsfest verabschiedete.   

A. Kammermaier

Bild links:

Musikalischer Nachwuchs am Burkhart-Gymnasium, der Unterstufenchor wird begleitet vom Unterstufenorchester

 

Bild rechts:

Gut gemacht vom Orchester, dank an die erste Geige von Musiklehrer Gerhard Ottowitz

 

(Fotos: ak)

 


"Momo" - Theateraufführung

Allgemeine Laber-Zeitung, den 17.10.2011

 

Das Böse besiegt

Theatergruppe am Burkhart-Gymnasium mit „Momo" auf der Bühne

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Es ist längst kein Geheimtipp mehr, die Aufführungen der Theatergruppe am Burkhart-Gymnasium sind für die Zuschauer jedes Mal ein Hochgenuß. Dieses Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der Q 12 unter der bewährten Regie von Karin Runze und Sabine Kuhn an ein ganz besonderes Stück gewagt: sie präsentierten Michael Endes modernes Märchen „Momo". Der begeisterte Applaus der vielen Besucher belohnte die viele Arbeit, große Ausdauer und tolle Zusammenarbeit und bestätigte, die Darbietung war einfach märchenhaft.  Alle Theaterfreunde erlebten einen unterhaltsamen Abend, der auch anregte zum Nachdenken, ob man sich für die Familie, Mitmenschen oder einfach die schönen Dinge im Leben nicht doch mehr Zeit nehmen sollte.

Das kleines Mädchen Momo, still und bescheiden und doch so weise, das einfach auftaucht und allein im Amphitheater wohnt, wurde ganz bezaubernd gespielt von Sarah Zeus.  Momo findet bald Freunde, die ihre Liebenswürdigkeit schnell zu schätzen lernen wie Gigi Fremdenführer (Tobias Hoffmann), der die Touristen überzeugend anschwindeln kann, Beppo Straßenkehrer (Jonas Menacher), der mit seinem Besen Zeit für Momo „herauskehren" will, Wirt Nino (Anna Kraus) und seine temperamentvolle Frau Liliana (Daniela Stumpf), Maurer Nicola (Evi Pöschl) und Friseur Fusi (Vera Kraus), der als erster den grauen Herren mit einem Zeit-Spar-Vertrag in die Hände fällt.  Damit ist die Idylle der Freunde auch schon zu Ende, die „Grauen Herren" sind dabei, das Leben in der ganzen Stadt zu verändern. Diese  Rollen der Zigarren rauchenden unheimlichen Zeitgenossen wurden ganz phantastisch dargestellt von Lisa Krahenberger, Julia Weiß, Sandra Brand und Katharina Spiegel. Momo lässt sich von ihnen auch nicht bestechen mit der angebotenen Puppe „Bibigirl". Dieses hübsche aber seelenlose Spielzeug spielte mit gekonnten Roboterbewegungen und immer wiederkehrenden Sätzen: "Ich bin Bibigirl, ich gehöre dir" ganz hinreißend Lena Jung. Inzwischen haben die grauen Herren alles unter Kontrolle, keiner hat mehr Zeit. Momo lernt die Schildkröte Kassiopeia kennen. Den mühsamer Gang einer Schildkröte zu imitieren und ohne Hilfe der Hände mit großer Gelassenheit lange grüne Gummischlangen zu verzehren, darauf verstand sich Miriam Blaimer einfach großartig. Momo wird von ihrer neuen Freundin ins Nirgend-Haus geführt zu Meister Secundus Minutius Hora. Dieser geheimnisvolle Hüter der Zeit wurde in äußerst würdevoller Art und Weise verkörpert von Simone Terbrack. Jeder kennt Momos Geschichte und die Zuschauer erwarteten deshalb, daß sich schließlich alles zum guten Ende wende. So war es auch, Momo kann die geforderten Aufgaben erfüllen und ganz alleine die Welt vor den Zeitdieben retten. In weiteren Rollen waren im Einsatz Lena Jung, Anna Menacher als Managerin und mit Jennifer Meindl als Touristen, Johannes Stempfhuber als Arbeiter und Polizist. Der Bühnenaufbau war bestens organisiert, in Windeseile waren von einem gut einspielten Team die Requisiten ausgetauscht und das Bühnenbild geändert. Die „grauen Herren" der Band" wirkten keines falls grau, sie brachten die Szenen musikalisch ganz eindruckvoll zum Ausdruck je nach Ablauf mit fröhlichen, traurigen, lebhaften und besonders beim Untergang der grauen Herren auf der Bühne gar schaurigen Klängen.

Applaus ist der schönste Lohn für einen Künstler und den bekam verdient die ganze Theatergruppe der Q 12 reichlich an diesen drei aufregenden Theatertagen.

 

A. Kammermaier

Bild links:

Kälte bringt der graue Herr, Bestechungsversuch mit Puppe „Bibigirl"

 

Bild rechts:

Meister Hora ist zufrieden, die Menschen haben wieder Zeit füreinander (Fotos: ak)


Sommerkonzert am Burkhart-Gymnasium

Allgemeine Laber-Zeitung, den 25.07.2011

 

Die Herzen musikalisch erobert
Ensembles begeisterten viele Besucher
Tosender Beifall für Sommerkonzert am Burkhart-Gymnasium

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Das Publikum war restlos begeistert von den Darbietungen der jungen Musiker und voll des Lobes, lang anhaltender Applaus lohnte die vielen Mühen der intensiven Proben und Vorbereitungen für das gelungene  Programm. Die Gäste erlebten eine Mischung aus Orchestermusik, Chorgesang und Vokalensembles, beginnend mit den Bläser- und Streicherklassen bis hin zur Klangfülle der Bigband mit Instrumentalsolisten, die sich über den verdienten Zwischenapplaus freuten. Den Musiklehrern Roland Diegritz, Gerhard Justwan, Gerhard Ottowitz galt es ebenso zu danken wie den diesjährigen Abiturienten, die sich auch nach dem Abitur hier noch so effektiv eingebracht hatten. Studiendirektor Friedrich Härtinger begrüßte im Namen der Schulleitung die vielen Besucher, unter ihnen Vertreter aus Politik und Wirtschaft und den Schulen, ehemalige Lehrer und Schüler und wünschte einen unterhaltsamen Abend. Gut gelang der Auftakt der 5. und 6. Bläserklassen, wacker geblasen wurden ihre drei Programmpunkte, darunter Händels „Royal Fireworks Music". Die 5. und 6. Streicherklassen entführten mit „Czardes" ins Land der Magyaren und frisch gefiedelt wurde „John Ryans's Polka".  Etwas aufgeregt wie das eben zum Leben gehört, aber gut gemeistert wurde vom Unterstufenchor Amy McDonalds „This ist the Life". Gut im Griff hatte Christina Huber die Bläser vom Unterstufenorchester, sie dirigierte „When the friends go marching in" und auch Daniel Harlander behielt anschließend als Dirigent der Streicher mit dem „Spaghetti Blues" die Übersicht.  Am Klavier begleitete Verena Dobmeier den Großen Chor, der mit „The time of my Life" fragte, ob vielleicht doch Liebe im Spiel sei und dies dann bestätigte: „Mit Lieb bin ich umfangen", ein herzerfrischend dargebotenes Volkslied.  Concertino für zwei Trompeten (diese spielten Daniel Dollmann und Lukas Beckerbauer) und Orchester: Largo-Allegro von A. Corelli bot das große Orchester.  Als Konzertmeisterin war Silvia Milde hier im Einsatz, sie kam barfuß auf die Bühne und bewies, sie steht mit beiden Beinen fest auf der Erde. Diese Tatsache wurde auch verdeutlicht, als ihr in der anschließenden Vergabe des Förderpreises der Fachschaft Musik die diesjährige Auszeichnung verliehen wurde. Musiklehrer Roland Diegritz bezeichnete Silvia Milde musikalisch als äußerst vielseitig interessiert und engagiert und verriet dem schmunzelnden Publikum, ihre musikalische Neugierde sei so groß, daß praktisch kein Instrument vor ihr sicher sei. Den nächsten Programmpunkt bestritt der Große Chor, er brachte frischen Wind mit „Steh auf, Nordwind", versicherte dann „Only you" und mit witzigen „Hicks" war das Lied vom „Drunken sailor" untermalt.  Die Female Voices wurden von Verena Dobmeier am Klavier begleitet und bezauberten mit „Kiss from a rose". Schelmisch sang er sich in die Herzen der Zuhörer, der Männerchor mit dem Vorwurf „Du hast mich tausendmal belogen" und der anschließenden Versöhnung mit dem „Bett im Kornfeld". Die Herzen gingen auf, als das Große Orchester mit der „Tritsch-Tratsch-Polka" von J.Strauß fröhlich auf die Pauke haute. Mit Spannung wurde die Verleihung der von der Sparkasse gestifteten  Meistergeige erwartet. Nachdem vergangenes Jahr das Instrument bei Lena Gahr in guten Händen war, gab Finanzzentrumsleiter Siegfried Hofmeister die diesjährige Gewinnerin bekannt: Melanie Hetzenecker, die total überrascht und erfreut die Violine übernahm. Freunde der klassischen Musik kamen auf ihre Kosten bei Vivaldis Konzert für zwei Violinen (gespielt von Verena Dobmeier und Silvia Milde) und Orchester: Allegro. Dunkle Machenschaften waren im weiteren Programm zu erahnen mit dem Großen Orchester und  „Harry Potter and the Chamber of Secrets".  Der Kleine Chor sang zur Klavierbegleitung von Patricia Langenmantel „Africa", bevor die Bigband alle Register zog und ein grandioses Finale präsentierte mit „Sunny", „Kicks", „Sea Band Stomp" und „Eye of the Tiger". Das Publikum spendete für diesen musikalischen Hochgenuß anhaltenden Applaus, dem Wunsch der geforderten Zugabe konnte jedoch nicht nachgegeben werden, da schon alles vorbereitet war für das anschließende große Sommerfest, bei dem nach all den Aufregungen kräftig gefeiert wurde, wenn auch wegen Regenwetter unter Dach.

 

A. Kammermaier

Bild links oben:

Junge Talente werden gefördert in den Bläser- und Streicherklassen 5 und 6 a/b.

 

Bild rechts oben:

Spürbar war die Freude am Singen, der Große Chor wußte zu begeistern.

 

Bild links unten:

Kesse Sohle, junge Konzertmeisterin dirigiert das Orchester.

 

Bild rechts unten:

Talentiert und vielseitig, Silvia Milde wurde für den Förderpreis der Fachschaft Musik ausgewählt. Musiklehrer Roland Diegritz gratuliert, rechts daneben im Hintergrund Melanie Hetzenecker, die für dieses Jahr die Meistergeige übernehmen durfte.

 

(Fotos: ak)


Abiturfeier der ersten G8 Klasse am Burkhart-Gymnasium

Allgemeine Laber-Zeitung, den 04. Juli 2011

 

„Versuchskaninchen" erfolgreich,
Erster Abiturjahrgang G 8 verabschiedet
Katja Limmer Jahrgangsbeste

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Viel zu Danken gab es und zurückgeblickt wurde auf den Weg bis hin zum lang ersehnten Ziel: das Abitur.  Gute Wünsche von allen Seiten und wegweisende Worte, dazu musikalische Darbietungen, auch das waren Inhalte im Programm des Festaktes zur Verabschiedung der Absolvia 2011.  Eine Premiere war die Feier, die ersten Schülerinnen und Schüler des G 8 durften ihr Abiturzeugnis entgegennehmen. Mit etwas Wehmut aber mehr noch mit freudiger Erwartung versammelten sie sich am Freitag mit den Ehrengästen, Lehrkräften und Eltern in der Aula das Burkhart-Gymnasiums, nachdem sie vorher gemeinsam den Dankgottesdienst in der Pfarrkirche im Mallersdorf sehr ansprechend gestaltet hatten.

 „I feel good", so der musikalische Beitrag zur Einstimmung, treffender konnte die Jazz-Combo mit diesem Titel die Stimmung der Hauptpersonen dieses Tages, der Absolventinnen und Absolventen, gar nicht beschreiben. Stellvertretender Schulleiter Albert Vetter begrüßte die Gäste aus Politik, Wirtschaft und den umliegenden Schulen, bevor Anna Schmalzl, begleitet von Esther Schmid am Klavier mit „With or without you" mit beeindruckender Stimme von den Gefühlsschwankungen in der Liebe sang. Stellvertretender Landrat Josef Laumer gratulierte den jungen Leuten zum erfolgreichen Abschluß und bestätigte, dies sei eine Premiere des G 8. Er forderte auf, das Ziel im Auge zu behalten und das an dieser Schule erhaltene Potential für die Zukunft zu nutzen. Bereits ein zweites mal in diesem Schuljahr durfte Bürgermeister Karl Wellenhofer nach den Abiturienten des G 9 nun denen des G 8 am Burkhart-Gymnasium die Glückwünsche zum Abitur aussprechen. Trotz aller Startprobleme dieser neuen Schulform sei ein tolles Ergebnis zu verzeichnen, so die Anerkennung des Bürgermeisters. Er freute sich, daß eine Mallersdorf-Pfaffenbergerin Jahrgangsbeste wurde und wünschte für den weiteren Lebensweg alles Gute. Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier bezeichnete diesen Jahrgang als etwas ganz besonderes. Es habe viele Diskussionen gegeben und auch Schwierigkeiten, trotzdem sei es spannend geblieben, so Zellmeier, der ebenfalls für die Zukunft viele Erfolg wünschte.  Auch Bundestagsabgeordneter Ernst Hinsken war zu Gast in der Abiturfeier. „Es ist geschafft", so brachte er die frohe Stimmung zum Ausdruck, man habe lange darauf hin gearbeitet und dürfe sich nun freuen über das Reifezeugnis. Das Tor der Schule schließe sich, eine neue Pforte des Lebens werde gleichzeitig geöffnet, so beschrieb er die Situation der Abiturienten. Dr. Sabine Terbrack verabschiedete sich in Namen des Elternbeirates und bestätigte, die Schule habe gutes Rüstzeug für die Herausforderung des Lebens mitgegeben. Yvette Ammon sprach für den Freundeskreis: „Ihr habt Geschichte geschrieben",  sagte sie. Es sei wahrlich kein Geschenk gewesen, eine Riesenherausforderung sei gemeistert, so ihre Anerkennung. Die Jazz-Combo bot musikalischen Genuß mit „Riffs", anschließend hielt Schulleiter Claus Gigl seine Festansprache. In der Abiturzeitung habe er die Bezeichnung „Versuchskaninchen"  gelesen, es sei festzustellen, der Versuch sei durchaus geglückt, so der Schulleiter. Der Durchschnitt des Jahrganges liege mit 2,28 fast deckungsgleich mit dem des letzten G9-Jahrganges, 29 mal sei eine Eins vor dem Komma zu verzeichnen, dazu gratulierte Gigl. Stolz und Anerkennung der ganzen Schule bestätigte er und zwar nicht nur wegen des erfolgreichen Abschlusses sondern auch aufgrund der Bereicherung durch vielfältige Begabungen und Einsatz für das Miteinander in der Schule.  Den Lehrkräften gelte es zu danken für die zuverlässige und helfende Begleitung, den Eltern für das Vertrauen, das der Schule entgegengebracht wurde. Zur Ausrüstung, die zu einer überzeugenden Persönlichkeit, einem geglückten Leben, nicht nur zum beruflichen Erfolg beitrage gehöre auch das, was neben dem obersten Bildungsziel des Wissens und Könnens als Bildung von „Herz und Charakter" bezeichnet werde, so der Schulleiter. Er wünschte den Scheidenden Mut, Kraft und Ausdauer, der Manipulation und Instrumentalisierung durch scheinbare Autoritäten selbstbewusst widerstehen zu können. Eine herzerfrischende Abschiedsrede kam von der Abiturientensprecherin Esther Schmid. „Sie haben Ihr Ziel erreicht", die Ankunft sei bestätigt. Man schaue zurück von der Ziellinie aus auf die Laufstrecke, der Blick in die Zukunft verrate nicht, was sie bringe. Schöne Momente der Erinnerung behalte man und unvergessliche Eindrücke, so die Sprecherin, die für ihre bezaubernden Vortragsweise reichlich Applaus bekam. Auszeichnungen und Ehrungen gab es vom Landrat, Bürgermeister und Elternbeirat. Unter den „Top 10" waren Katja Limmer als Jahrgangsbeste, gefolgt von Markus Dobler, Julia Lanzendörfer, Esther Schmid, Sebastian Dorsch, Hanna Hofstetter, Maria Ringlstetter, Caroline Kellerer, Sylvia Koch, Lena Kohles. Für besondere Leistungen in Musik gab es Auszeichnungen für Esther Schmid, Katja Limmer und Anna Schmalzl, in Sport für die Olympiasiegerin Anna Schaffelhuber und in Chemie für Martin Winter. „Take a look at me now", forderten mit Saxophon und Klavier Katja Limmer und Esther Schmid und alle Blicke richteten sich nun auf die Absolventen, als der große Augenblick endlich da war und die Zeugnisse vergeben wurden.

 

A. Kammermaier

 

Bild links:

Die besten zehn mit einem Notendurchschnitt 1,1 bis 1,6 und die von den Fachschaften Geehrten, 2. von rechts Katja Limmer als Jahrgangsbeste. Mit im Bild von links MdL Zellmeier, MdB Hinsken, Bürgermeister Wellenhofer, von rechts Schulleiter Gigl, stellv. Landrat Laumer.  

 

Bild rechts:

Bereicherung für das Festprogramm, die Jazz-Combo

 

A. Kammermaier


Abiturfeier der letzten G9 Klasse am Burkhart-Gymnasium

Allgemeine Laberzeitung, den 09. Mai 2011

 

Gute Basis geschaffen
Verena Dobmeier und Clarissa Langenmantel Jahrgangsbeste
Verabschiedung der letzten G 9 Klasse am Burkhart-Gymnasium

 

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Viel zu Danken gab es und zurückgeblickt wurde auf den Weg bis hin zum lang ersehnten Ziel: das Abitur.  Gute Wünsche von allen Seiten und wegweisende Worte, dazu musikalische Darbietungen, auch das waren Inhalte im Programm des Festaktes zur Verabschiedung der Absolvia 2011.  Mit etwas Wehmut aber mehr noch mit freudiger Erwartung versammelten sich am Freitag die Absolventinnen und Absolventen mit den Ehrengästen, Lehrkräften und Eltern in der Aula das Burkhart-Gymnasiums, nachdem sie vorher gemeinsam den Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes in Mallersdorf ansprechend gestaltet hatten.

 

Stellvertretender Schulleiter Albert Vetter begrüßte zur Verabschiedung des letzten G 9 Jahrganges. Viel Beifall gab es für die Solistinnen Lisa Stingl und Lena Scharfenberg für deren anspruchsvollen gesanglichen Beitrag „Vois sur ton chemin". Landrat Alfred Reisinger bestätigte den Abiturientinnen und Abiturienten, der Einsatz habe sich gelohnt, das gesteckte Ziel sei erreicht. Ein hervorragendes  Gesamtergebnis bestätigte er, von den 98 Absolventen hätten 12 junge Menschen  mit 1,5 und besser abgeschnitten, diese großartige Leistung lasse Anstrengung und auch Kampfgeist erkennen.  Eine gute Basis sei geschaffen, in dieser Schule habe man Wissen und Persönlichkeitsbildung vermittelt. Man solle sich die Welt anzuschauen, „Kommen sie aber wieder zurück in die Heimat, es gibt viele Möglichkeiten hier", so animierte der Landrat die jungen Leute nach seinen Glückwünschen zum erfolgeichen Abschluß.  Diesen Wünschen schloß sich auch Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier an, der dem bayerischen Abitur ein hohes Niveau und beste Voraussetzungen für die Zukunft bescheinigte.  Diese solle nun frohen Mutes angegangen werden, sie biete gute Aussichten und man solle das beste daraus machen, so ermunterte der Landtagsabgeordnete. Bürgermeister Karl Wellenhofer bestätigte, in den neun Jahren hätten die Absolventen hart für dieses Ziel gearbeitet.  Nun gehe ein Traum in Erfüllung: „Endlich ist die Schule vorbei!" Nicht vergessen solle man den Dank an alle, die in dieser Zeit begleitet hätten, so der Bürgermeister und wünschte den Absolventen, ihren eigenen Weg zu finden.

 

Elternbeiratsvorsitzende Dr. Sabine Terbrack wandte sich an die Hauptpersonen dieses Tages und bestätigte, die Schule habe die Persönlichkeit mitgeformt, aus den Kindern seien verantwortungsvolle junge Erwachsene geworden denen sie wünschte, mit Optimismus in die Zukunft zu gehen.  Als Vorsitzende des Freundeskreises Burkhart-Gymnasium hielt Yvette Ammon Rückschau auf die gemeinsame Zeit und die vielen Unternehmungen, zu deren Gelingen der Freundeskreis beigetragen hatte.  

 

„I'm walking" verkündete der K13 Chor, bevor sich Schulleiter Claus Gigl an die Absolventen wandte. Die Vertreibung aus dem Paradies finde mit dem Ende des heutigen Tages statt, dieser Aussage wurde zunächst nicht recht zugestimmt. Sie leuchtete jedoch ein, nachdem der Schulleiter verdeutlichte, in den vielen Jahren des Unterrichts hätten man die „Frucht vom Baum der Erkenntnis" gegessen. Darin bestehe der Sündenfall, der dann zur Vertreibung aus dem Paradies geführt habe. Ein Ort der Harmonie werde verlassen, an dem es viele in der Gesellschaft existierende Konflikte so nicht gebe. Hier habe man für das Leben ausprobieren können, ohne deswegen gleich die volle Wucht der im so genannten wirklichen Leben zu erwartenden Konsequenzen zu spüren.  Sein Glückwunsch galt allen zum bestandenen Abitur und der Schulleiter verabschiedete sich mit guten Wünschen für den weiteren Lebensweg und der Bitte, das Burkhart-Gymnasium in guter Erinnerung zu behalten. Abiturientensprecherin Maximiliane Vilser lockte die Gedanken zurück in die ersten orientierungslosen Tage an der Schule, die jedoch bald wie ein Zuhause geworden sei. Gerne habe man die Zeit hier verbracht, bestätigte sie. Ihr Dank galt allen, die in diesen Jahren mit zum Ziel geführt hätten und originelle Geschenke gab es vor allem für die Grundkurs- und Leistungskursleiter.  Vor Überreichung der lang ersehnten Abiturzeugnisse stimmten instrumental ein auf den großen Moment Clarissa Langenmantel, Lilli Muermanns und Verena Dobmeier.

 

Die Besten des Jahrganges erhielten seitens des Elternbeirates und Freundeskreises  eine besondere Anerkennung und auch von der Schule und vom Landrat und Bürgermeister gab es Auszeichnungen.  27 Absolventen schafften eine 1 vor dem Komma, 12 Mal gab es sogar eine Note zwischen 1,0 und 1,5. Die ersten beiden Plätze teilten sich mit einer 1,0 Verena Dobmeier und Clarissa Langenmantel.

 

Preise der verschiedenen Fachschaften für besondere Leistungen  belohnten den Einsatz engagierter Absolventen. Der K13 Chor verabschiedete sich gesanglich bevor vom LK Mathematik K 13 mit der Hauptsatzsonate von F.Wille eine Mathematikregel auseinander genommen wurde.

A. Kammermaier

Bild links:

Auszeichnung für die 1,0: Verena Dobmeier (links) und Clarissa Langenmantel von Landrat Alfred Reisinger und Bürgermeister Karl Wellenhofer (rechts) (Foto:ak)

 

Bild Mitte:

Sie alle wurden als Jahrgangsbeste geehrt oder erhielten Auszeichnungen von den Fachschaften. Rechts Schulleiter Claus Gigl

 

Bild rechts:

Solistin Lisa Stingl und Lena Scharfenberg bereicherten das Programm des Festaktes

 


Vorträge von Christian Bischoff

Am Dienstag, 3.5.2011, war der Motivationstrainer Christian Bischoff auf Einladung des Elternbeirates am BGM. In drei Veranstaltungen - für die 5. bis 8. Klassen, die 9. bis 12. Klassen und die Eltern am Abend - vermittelte er, wie Selbstbewusstsein und Selbstdisziplin zu einem selbstbestimmten und damit glücklichen Leben führen können.

 

Folgendermaßen haben sich Schüler zu dieser Veranstaltung geäußert:

 

Am 3.5. fand in der Aula eine interessante Veranstaltung zum Thema „Mach den positiven Unterschied – Ein Persönlichkeitsvortrag für ein erfolgreiches Leben“ statt. Der ehemalige Profi-Basketballspieler und jetzige Motivationstrainer Christian Bischoff war dazu vom Elternbeirat eingeladen worden. Er sprach mit uns über Selbstvertrauen und Konzentration und erklärte, dass man sich Ziele setzen soll und arbeiten muss, um sie zu erreichen. Wir machten kleine Spiele, die unsere Konzentration förderten. Herr Bischoff zeigte uns auch einen Film, in dem es darum ging, manche Dinge, die nicht sofort gelingen, so lange zu versuchen, bis sie funktionieren, auch wenn man gehandicapt ist. Der Motivationstrainer erklärte uns, dass man bei anderen den „unsichtbaren Eimer“ mit Lob, Mut und Hilfe füllen soll, damit es demjenigen gut geht und er sich wohl fühlt. Am Abend fand ein Vortrag für die Eltern statt, bei dem auch das Buch von Christian Bischoff gekauft werden konnte. Das Seminar hat sich für uns alle gelohnt und wir haben viel dabei gelernt.

 Pia Simbürger, 5d

 

Am 3. Mai 2011 war der ehemalige Basketballspieler und –trainer Christian Bischoff als Motivationstrainer bei uns in der Schule. In der Aula erzählte er uns besonders viel über Selbstdisziplin, Selbstvertrauen und Konzentration. Dazu benutzte er eine Pyramide, die aus elf verschiedenen Bausteinen bestand, bei der jeder der elf Teile zusammen den „positiven Unterschied“ ergab. Er machte uns mit lustigen, aber auch lehrreichen Beispielen klar, dass der Charakter das Wichtigste an einem Menschen ist. Spielerisch trainierten wir Konzentration und Selbstvertrauen. Ein Beispiel dafür ist die „James-Bond-Begrüßung“, um Selbstvertrauen zu gewinnen. Dabei gilt es, einen festen Händedruck und dabei keine Angst zu haben sowie dem Gegenüber lächelnd in die Augen schauen. Die Konzentration trainierten wir ferner mit einem kleinen Spielchen. Es hieß „Christian sagt...“. Die einzige Regel dafür ist, man darf nur machen, was Christian sagt. Wenn aber jemand etwas macht, was Christian nicht gesagt hat, ist er ausgeschieden. Das passierte ziemlich oft, denn Christian hatte sehr raffinierte Tricks und hat es immer wieder geschafft, die Schüler reinzulegen. Zum Schluss sahen wir uns ein Video von einem Mann an, der Nick hieß und ohne Arme und Beine zur Welt gekommen ist. Trotz seiner Behinderung kann Nick surfen, golfen, selbst wieder aufstehen, und vor allem motivieren. Der Vortrag hat bestimmt vielen Kindern gefallen, obwohl der Eintritt vier Euro gekostet hat.

Simon Thiel 5d

 

Am 3. Mai kam Herr Christan Bischoff an unsere Schule. Er ist ein ehemaliger Profi-Basketballspieler und jetzt ein Motivationstrainer. Er erklärte uns, wie man den „positiven Unterschied“ macht und erzählte uns, dass man z.B., wenn man ein Ziel hat, immer ganz fest daran glauben muss und nie aufgeben soll. Außerdem brachte Christian uns bei, wie man sich konzentriert und was man dabei falsch machen kann. Das heißt: Man ist bloß zu hundert Prozent konzentriert, wenn die Augen auf den Lehrer oder Sprecher gerichtet sind. Wir durften sogar einige Spiele machen – wir mussten z.B. unsere Augen auf den Nachbarn richten, ihm fest die Hand schütteln und sagen: „Hallo, mein Name ist Bond, James Bond.“ Das war gar nicht so einfach ohne zu lachen. Es machte uns viel Spaß. Die vier Euro Eintritt haben sich gelohnt! Das war eine gute Idee von dem Elternbeirat, der das Ganze organisiert hat. Ich glaube, dass der Vortrag vielen Leuten geholfen hat.

Muna Köcer, 5d

 

Am 3.5.2011 kam Herr Christian Bischoff zu uns an das Burkhart-Gymnasium. Der Motivationstrainer informierte über den „positiven Unterschied“. Zuerst hielt Herr Direktor Gigl eine kleine Rede und stellte Herrn Bischoff vor. Der Schulleiter erzählte uns dabei auch in Stichpunkten aus seinem Lebenslauf. Als erstes zeigte Herr Bischoff eine Pyramide mit 11 wichtigen Bausteinen, die man zum Leben braucht. Der unterste Baustein war „Selbstvertrauen“. Er zeigte auch viele Spiele, die zu besserer Konzentration führen. Der Motivationstrainer machte uns unter anderem bewusst, dass man sich beim richtigen Begrüßen in die Augen schaut, die Hand drückt und dabei laut und deutlich seinen Namen sagt. Er zeigte uns auch zwei Filme, bei denen der eine sich mit einem Motivationstrainer beschäftigte, der ohne Arme und Beine geboren worden war. Dieser hielt sein Leben lange für nutzlos und wurde auch immer wieder von anderen ausgespottet. Doch ab der 8. Klasse wollte er ein Vorbild für viele andere sein. Herr Bischoff hatte auch eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, die Sätze zeigte wie „Keine Ideen töten!“ Er hat sich meiner Ansicht nach viel Mühe gemacht. Mir hat es gefallen.

Tobias Pfeuffer, 5d

 

Am 3.5.2011 durften wir zwei Unterrichtsstunden lang dem Vortrag von Christian Bischoff in der Aula zuhören. Die Veranstaltung hatte der Elternbeirat organisiert. Als erstes stellte sich Herr Bischoff vor, wir erfuhren unter anderem, dass er ein ehemaliger Basketball-Bundesligaspieler ist, jetzt jedoch als Lebens- und Motivationstrainer durch die Lande reist. Danach spielten wir ein paar Spiele, die die Konzentration fördern, dann erzählte er uns, wie wichtig ein fester Händedruck, ein Lächeln im Gesicht und Blickkontakt zu Menschen ist. Nun zeigte er uns eine Pyramide mit den Bausteinen Selbstdisziplin, Selbstvertrauen, Willenskraft, Ziele vor Augen und vieles mehr. Er erzählte uns auch eine Geschichte von einem Mann, der keine Beine und keine Arme hat, jedoch immer an sich glaubt. Der Vortrag war wirklich sehr sinnvoll, wir freuen uns, dass wir ihn für 4 Euro genießen durften.

Lina Weinbrenner, 5d


Tag der offenen Tür

Allgemeine Laber-Zeitung, den 02.04.2011

 

Mitgemacht und ausprobiert

Reges Interesse am Tag der offenen Tür, Burkhart-Gymnasium präsentierte sich

 

Mallersdorf-Pfaffenberg.  (ak) Bestens gerüstet für den großen Ansturm der Besucher war das Burkhart-Gymnasium, das am Freitag zum Tag der offenen Tür eingeladen hatte. Das Interesse, besonders auch bei den angehenden Schülerinnen und Schülern es Gymnasiums mit ihren Eltern war enorm, das umfangreiche Programm, das die Schule gemeinsam mit Schülern und Lehrkräften erarbeitet hatte, wurde aufmerksam begutachtet. Ein reger Andrang war zu beobachten in der alten und neuen Aula sowie in den Fachräumen, vor allem die jungen Besucher wurden zum Mitmachen und Ausprobieren angespornt.

Zur Eröffnung spielte die Bläserklasse mit Musiklehrer Roland Diegritz und Schulleiter Claus Gigl versprach in seiner Begrüßung, man dürfe sich freuen auf viele Überraschungen und Präsentationen an diesem Nachmittag, zu dem er viele positive Eindrücke und gute Unterhaltung  wünschte.  Bei dieser Gelegenheit wurde gleich ein Versuch unternommen, unter Anleitung der Musiklehrer die verschiedenen Instrumente auszuprobieren. In den Klassenzimmern herrschte Gedränge bei der Vorführung von Intensivierungsstunden in Deutsch und die Eltern zeigten sich beeindruckt von den fremdsprachlichen Spielszenen.  Die „Franzosen" zeigten Begeisterung für ihr Fach und stellten Alltagssituationen szenisch dar, sie machten aufmerksam auf französische Lebensart und ließen Spezialitäten aus diesem Land probieren. Die „Lateiner" zeigten schauspielerisches Können, die griechischen Götter gaben sich ein Stelldichein in ihrer Aufführung. Wie die Römer kulinarische Freuden genossen und sich mit Spielen die Zeit vertrieben, daran fanden die Besucher ebenfalls Gefallen. Der naturwissenschaftliche Zweig gab Einblick in die Mathematik und mit Vorführungen in Biologie. „Ist hier ein Raucherzimmer" wunderten sich die Gäste, sie stellten schnell fest, daß gerade ein interessanter Versuch über die Bühne ging, es wurde fleißig experimentiert in Chemie und Physik. Auch der Bereich Sport  bestätigte das Burkhart-Gymnasium als sportbetonte Schule, ein Besuchermagnet waren die Turnhallen, in denen umfangreiches Sportprogramm gezeigt wurde vom Erlebnisparcours über Hockey und Geräteturnen. Das Fach Erdkunde wurde präsentiert, alte Werke und neue Errungenschaften zeigte die Atlanten- und Globenausstellung. Die Eltern konnten den Schülern und Schülerinnen „über die Schulter schauen", wie gelernt wird am Computer oder wie faszinierend die Filmwelt sein kann. Mehr Farbe blieb zwar an Händen und Kleidung, doch tat dies der Begeisterung keinen Abbruch, eine schöne Graphik herzustellen. Es wurde auch der Aufstieg nicht gescheut zur Sternwarte, zu sehen, wie sich die Erde dreht, diese Gelegenheit bietet sich nicht alle Tage. Auch der Elternbeirat informierte und gab Einblick in seine Aufgaben. Die jüngsten Besucher waren gut betreut von den Schülerinnen der SMV.

 

A. Kammermaier

 

 

Bild links: In die griechische Götter- und Sagenwelt entführten die Lateinschüler.

Bild Mitte: Ein aufmerksames Publikum verfolgt das spannende Experiment.

Bild rechts: Lauter schwarze Farbe, so wird eine Graphik hergestellt.

(Fotos: ak)


Couragiert - ein Zeichen setzen

Allgemeine Laberzeitung, den 02.04.2011

 

„Zeichen setzen - Zivilcourage"
Workshop in der Schule gibt Jugendlichen Mut für Verantwortung

Mallersdorf-Pfaffenberg. (ak) Einen ganzen Vormittag lang waren die Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse mit ihrem Klassenlehrer, Studiendirektor Heuwieser, im Workshop beschäftigt, sich mit dem Thema Zivilcourage auseinander zu setzen. Die Gruppenarbeiten brachten höchst interessante Ergebnisse, die Jugendlichen waren konzentriert bei der Sache. Im Auftrag des Polizeipräsidiums Niederbayern waren Polizeioberkommissar Helmut Kronfeldner und Polizeihauptmeister Markus Wargitsch am Dienstag im Burkhart-Gymnasium im Einsatz und motivierten die Schülerinnen und Schüler für dieses Thema.

            Seit dem Tod von Dominik Brunner wird Zivilcourage verstärkt in der Öffentlichkeit thematisiert. Es wird beklagt, daß die Gesellschaft zu wenig Zivilcourage zeigt und die Bürger zu wenig eingreifen. Was Zivilcourage genau ist und wie man sich richtig verhält, dazu wurde dieser Workshop  konzipiert. Er beinhaltet neben Beantwortung vieler Fragen auch praktische Übungen. Heuwieser betonte zum Beginn, diese Veranstaltung solle Mut machen, sich in geeigneter Weise einzumischen und Verantwortung zu zeigen. Aus eigener Erfahrung wisse er aus der Zeit seines achtjährigen Aufenthaltes in Südafrika nur zu gut was passiere, wenn Gewalt den Alltag vieler Menschen bestimme. Der Klassenlehrer erachtete es für wichtig, hier deeskalierend auf Gefahren und Konfliktsituationen einzuwirken. Er habe an der dortigen Deutschen Schule großes Engagement der Schüler diesbezüglich erlebt. Auch im Umfeld des Burkhart-Gymnasiums gelte es, brenzlige Situationen wahrzunehmen und darauf bereits im Vorfeld adäquat zu reagieren. Aus diesem Grund habe er gern das Angebot des Kreisjugendringes Straubing-Bogen angenommen, mit seiner Klasse an der angebotenen Aktionswoche „Zeichen setzen - Zivilcourage" teilzunehmen. Im Mittelpunkt stand das Erkennen und Bearbeiten von Konflikten. Anhand von alltäglichen Beispielen aus der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen wurden Lösungsstrategien erarbeitet und trainiert. Besonderes Augenmerk wurde gelegt auf Selbstbewusstsein, richtige Selbsteinschätzung und Erkennen der Situation. Dabei wurden neben den Möglichkeiten auch die Grenzen der Zivilcourage aufgezeigt. Als Angegriffener solle man zeigen, kein Opfer zu sein und sich wehren zu können. Dabei helfe oft lautes und deutliches, konsequentes Reden. Für couragierte Helfer gilt,  zu helfen ohne sich selber in Gefahr zu bringen. Zuerst gilt, sich Übersicht zu verschaffen und eine Handlungsstrategie zu überlegen.  Andere sollen zur aktiven Mithilfe aufgefordert werden, wichtig ist, sich um das Opfer zu kümmern,  sich nicht provozieren zu lassen und auch niemanden zu provozieren.  Es verschaffe jedenfalls ein gutes Gefühl, Zivilcourage zu zeigen, so das Fazit.  Für den Notruf bei der Polizei unter der Nummer 110 gilt, Namen und Adresse anzugeben, den Standort, das Ereignis, die Örtlichkeit, Verletzte und Beteiligte. Sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen, darauf wurde hingewiesen.

Klassleiter Heuwieser bedankte sich zum Abschluß bei den beiden Polizeibeamten, die in erfahrener und gekonnter Manier die Schülerinnen und Schüler für diesen Workshop motivieren und begeistern konnten.

 

"Ich kann mich wehren", das wurde deutlich in einer praktischen Übung. - siehe Bild unten -

 

A. Kammermaier

 

Zivilcourage

von rechts: StD Heuwieser, PHM Markus Wargitsch, ganz hinten POK Helmut Kronfeldner (Foto:ak)